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Schulhaus-Anbau unter »Dach und Fach«

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Der Rohbau steht, der Anbau an die Grund- und Mittelschule Siegsdorf macht gute Fortschritte. Davon konnten sich Handwerker, Planer und Gemeindevertreter der am Mittelschulverbund Chiemgau-Süd beteiligten Gemeinden bei der Hebfeier überzeugen. (Foto: Krammer)

Siegsdorf. Bereits nach einem halben Jahr Bauzeit war zum Beginn des neuen Schuljahrs der Anbau an der Grund- und Mittelschule Siegsdorf unter »Dach und Fach«. Nachdem die Dacharbeiten am Anbau und die Erneuerung und Wärmedämmung auf dem Dach der Grundschule weitgehend fertig sind, veranstaltete die Gemeinde Siegsdorf für die Handwerker, Planer und Gemeindevertreter des Mittelschulverbundes Chiemgau-Süd eine Hebfeier in der Siegsdorfer Schule.


Bürgermeister Thomas Kamm und Architekt Gerhard Chaloupka führten interessierte Gemeindevertreter aus Bergen, Inzell, Ruhpolding und Siegsdorf durch den Neubau und gaben Erklärungen. Der dreigeschoßige Anbau umfasst etwa 6400 Kubikmeter umbauten Raum und ist mit etwa 3,3 Millionen Euro Baukosten veranschlagt.

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Im Obergeschoß entstehen vier neue Klassenräume, das Erdgeschoß wird die neue Aula, einen Musikraum und drei Kursräume beheimaten und im Untergeschoß entstehen ein Werkraum und die Räume für die offene Ganztagesbetreuung. Außerdem unterstützt ein Aufzug die angestrebte Barrierefreiheit für den gesamten Schulkomplex. Eine Lichtkuppel bringt viel Licht in die Galerie und die Verbindungsgänge und auch die Klassenräume sind trotz der Nordausrichtung aufgrund großer Glasflächen erstaunlich gut belichtet. Keller und Erdgeschoß sind in Beton- und Ziegelbauweise aufgebaut, das Obergeschoß ist ein Holzständerbauwerk, das von einem Alu-Dach geschützt wird. Der seitliche Vollwärmeschutz wurde auch auf der gesamten Nordseite des Altbaus angebracht, das Dach der Grundschule wurde komplett erneuert und zeitgemäß gedämmt.

In seiner Ansprache zeigte sich Bürgermeister Thomas Kamm sehr zufrieden mit den Arbeiten und dem Baufortschritt. »Alles hat Hand und Fuß«, lobte Kamm und bescheinigte den Firmen aus der Region hervorragende Arbeit und beste Kooperation.

Die anfangs doch noch deutlichen Beeinträchtigungen des Schulbetriebes haben sich mit dem Baufortschritt verringert und stören die Schüler nur noch marginal, beruhigte Kamm und dankte den Vertretern des Mittelschulverbundes für die Verwirklichung eines großartigen Bauwerkes und den guten Zusammenhalt zum Wohl der Schüler und zur Stärkung des Mittelschulverbundes Chiemgau-Süd. Nachdem bereits vier Fünftel der Gewerke vergeben sind, zeigten sich Architekt Chaloupka und Bürgermeister Kamm sehr zuversichtlich und hoffen auf die Eröffnungsfeier im Frühsommer 2015. FK