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Schule in Kamerun mit Hilfe aus Traunstein renoviert

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Kindern in Kamerun eine gute Zukunft ermöglichen will der Verein »Wamso helps Africa«. Jüngstes Projekt war die Renovierung der Schule in Njimban/Foumban mit Spenden aus Traunstein.

Traunstein. Gute Neuigkeiten brachten die beiden freiwilligen Helfer Arnaud Yoné und Heide Zühlke-Emmerich des Vereins Wamso helps Africa mit aus Njimban/Foumban in Kamerun: Innerhalb von vier Wochen wurde dort dank der Hilfe des Traunsteiner Vereins die Renovierung der Schule einschließlich des Baus einer Toilette abgeschlossen.


Schüler, Eltern und Lehrer waren überglücklich bei dem Abschlussfest der rund 600 Kinder und zahlreichen geladenen honorigen Gäste. Facharbeiter, Eltern und Lehrer leisteten ganze Arbeit bei der Innen- und Außenrenovierung einschließlich der vergitterten Fensterfassungen, bei der Dachsanierung, der Holzverschalung der Decken oder bei der Ausbesserung der Betonböden. Zudem wurde eine Estrichterrasse vor dem oberen Schulhaus gebaut, die Pfeiler der Vorbauten wurden neu verschalt und es waren Anstriche von innen und außen nötig. Später soll noch eine Mauer am oberen Gebäudekomplex zu den Nachbarn hin als Abgrenzung gebaut werden. Auch einige Schulbänke müssen noch ausgebessert oder erneuert werden. Dies alles war vor allem möglich durch die großzügigen Spenden der Hauptsponsoren des Traunsteiner Vereins »Wamso helps Africa«, Wolfgang Edbauer, den DJs Simon und Moritz, den Freunden der Pfarrei Waging, Manfred Wudy vom Sportbund Chiemgau, Martin Winklbauer von der Halsbacher Waldweihnacht und Hermann Pröbstl aus Wasserburg vom Nationenfest. Heide Zühlke-Emmerich, Ansprechpartnerin für das Patenschaftsprojekt des Vereins, berichtet, dass sich die Patenkinder unglaublich über die mitgebrachten Geschenke gefreut haben. Der Verein hat nun 14 neue Patenkinder aufgenommen, die noch deutsche Pateneltern suchen. Ab 15 Euro im Monat kann man Waisen und Halbwaisen unterstützen. Ein paar Kinder konnten auch wieder aus dem Programm genommen werden, da ihre Mütter zum Beispiel geheiratet haben oder mittlerweile einer guten Arbeit nachgehen. Unterstützt wird der Verein von ehrenamtlichen Helfern am Ort, die sich um alle Belange der Patenkinder kümmern. Korrespondenz mit ihnen ist jedoch nur per Mail möglich, weil es keine Postanschriften gibt. Die Pateneltern erhalten regelmäßig aktuelle Bilder.

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