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Schule beteiligt sich an Pilotversuch

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Chieming – Eine offene Ganztagesschule wird es im neuen Schuljahr an der Chieminger Mittelschule für die Klassen fünf bis neun geben. Außerdem beteiligt sich die Schule am Pilotversuch des Kultusministeriums für eine mögliche Einführung einer offenen Tagesschule für Grundschüler (Klassen eins bis vier). Darüber informierte Chiemings Schulrektor Alexander Fietz den Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung. Laut Fietz begrüßen Schüler und Eltern der Mittelschule diese Einführung, dies zeige sich an den bisher vorliegenden, verbindlichen Anmeldungen von derzeit 24 Schülern.


Weiter sagte Fietz, eine offene Ganztagesschule würde die Mittelschüler der Klassen fünf bis neun besser fördern. Nach dem Vormittagsunterricht gebe es das gemeinsame Mittagessen, danach eine gemeinsame Freizeitgestaltung bis etwa 14 Uhr mit sich anschließender Hausaufgabenbetreuung bis etwa 16 Uhr an mindestens zwei Nachmittagen, die bis auf vier ausgedehnt werden könnten.

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Fietz betonte, dass es dafür bereits einen Träger mit eigenem Personal in enger Zusammenarbeit mit der Chieminger Schule gibt. Der Rektor könnte sich auch durchaus im Rahmen der offenen Ganztagesschule vorstellen, dass Neuntklassler auf den Quali mit vorbereitet werden.

Elisabeth Heimbucher (Grüne) sprach sich bezüglich des Mittagsessens für einen eigenen Speiseraum in der Schule aus. Andrea Roll (Grüne) hält die gemeinsame Essenseinnahme mit den fünften bis neunten Klassen wegen des Altersunterschieds für nicht ideal.

Gefragt wurde auch, ob es einen Raum für Hausaufgabenbetreuung gibt. Dies bejahte der Rektor und kündigte für Montag, 27. Juli, im Einklang mit der Gemeinde ein weiteres Treffen mit dem Träger an.

Behandelt wurde der Antrag von Andrea Roll auf Verlängerung der Geschwindigkeitsbegrenzung an der Staatsstraße 2096 bei Unterhochstätt bis auf Höhe der dortigen Querungshilfe. Die derzeitige Beschilderung auf 70 km/h endet nach dem Ort Chieming in Richtung Grabenstätt etwa 200 Meter vor der Querungshilfe. Das Gremium beauftragte einvernehmlich Bürgermeister Benno Graf, Verhandlungen mit der Unteren Verkehrsbehörde aufzunehmen, um die Beschilderung 70   km/h 200 Meter weiter zur Querungshilfe hin zu verlagern.

Ferner billigte der Gemeinderat die fünfte Änderung und Erweiterung des Bebauungsplans »An der Kapelle« in Ising. Der Antragsteller plant in diesem Bereich die Errichtung von Wohnhäusern zur Unterbringung von Mitarbeitern, die auf dem Gut Ising und dem dortigen Hotel beschäftigt sind. OH