weather-image
24°

Schulden in den vergangenen zehn Jahren halbiert

0.0
0.0

Surberg. Ohne Gegenstimme beschloss der Gemeinderat den Haushalt für dieses Jahr. Der Verwaltungshaushalt hat ein Volumen von 4,3 Millionen Euro; knapp 130 000 Euro oder drei Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Der Vermögenshaushalt umfasst 1,23 Millionen Euro. Dies bedeutet gegenüber dem Vorjahr eine Minderung von zwei Millionen Euro. Erfreut zeigte sich Bürgermeister Josef Wimmer über den Abbau der Schulden. 2014 würden die Schulden auf rund 1,6 Millionen Euro zurückgeführt und damit im Lauf der vergangenen zehn Jahre halbiert.


Bei den Einnahmen rechnet Kämmerer Georg Warispointner mit einem Anstieg von 130 000 Euro, also um drei Prozent. Während die Gewerbesteuereinnahmen voraussichtlich um 108 000 Euro (rund ein Fünftel) abnehmen werden, rechnet die Gemeinde in allen anderen Bereichen mit erfreulichen Steigerungen, zum Beispiel beim Einkommensteueranteil (113 000 Euro), bei den Gebühren und sonstigen Entgelten (28 000 Euro) sowie bei den Zuschüssen für die Schülerbeförderung und Förderbeiträgen für die Kindertageseinrichtung (21 000 Euro). Die Zuführung zum Vermögenshaushalt liegt bei 293 000 Euro. Das sind gegenüber dem Ansatz 2013 an die 175 000 Euro oder 37,3 Prozent weniger. »Die gesetzlich vorgeschriebene Mindesthöhe der Zuführung von 160 500 Euro wird aber noch deutlich überschritten«, betonte Wimmer.

Anzeige

Im Vermögenshaushalt sind als Investitionen bzw. Investitionsförderungsmaßnahmen vor allem die Kanalsanierungen (80 000 Euro), die Erschließung der Brunnerstraße (295 000 Euro), der Straßenleichtausbau (175 000 Euro), die Beseitigung von Hochwasserschäden (100 000 Euro) und die Ersatzbeschaffung eines Kompakttraktors (60 000 Euro) vorgesehen. Den Rücklagen werden 104 000 Euro zugeführt. »Damit wird der voraussichtliche Stand der Rücklagen zum Jahresende 670 000 Euro betragen«, sagte Wimmer.

Die Deckung der Ausgaben soll weitgehend durch die Zuführung vom Verwaltungshaushalt (293 000 Euro), durch Erschließungsbeiträge für die Brunnerstraße (198 000 Euro), durch Beiträge und ähnliche Entgelte der Anlieger an der Hochkreuzstraße und am Ettendorfer Feld (317 000 Euro), die Investitionspauschale (117 000 Euro), Zuweisungen und Zuschüsse Georgistraße (104 000 Euro) sowie Zuweisungen Gewässerbau (100 000 Euro) erfolgen. Bjr