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Schuldach muss saniert werden

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Nachdem das Dach der Schulturnhalle bereits im vorigen Jahr saniert wurde, ist der nächste Schritt die Erneuerung des Dachs des alten Schulgebäudes, in dem auch die Musikschule untergebracht ist. Dies soll 2016 umgesetzt werden. (Foto: Wegscheider)

Inzell – Das Schuldach der Grund- und Mittelschule Inzell ist in die Jahre gekommen und muss auch aus energetischer Sicht saniert werden. Bereits im letzten Jahr wurde das Dach der Turnhalle neu eingedeckt und statisch auf Vordermann gebracht. Nun steht der nächste Schritt an. Für die Planung wurde Michael Dufter vom Gemeinderat Inzell beauftragt.


Im Haushalt für 2015 sind Mittel für die Sanierung des Schuldachs bereits eingestellt. Vorgesehen ist – wie auf dem Dach des Neubaus – wieder eine Fotovoltaikanlage zu errichten. Doch dafür müssen noch einige wichtige Punkte geklärt werden: Eignet sich die Dachneigung des alten Dachs? Welche Eindeckung könnte dafür in Frage kommen? Im Gespräch ist beispielsweise auch ein Blechdach. Unter anderem müssen statische Berechnungen durchgeführt und verschiedene Dämmsysteme und Fotovoltaikanlagen untersucht werden. Der Gemeinderat sprach sich einstimmig für die Planung der Schuldachsanierung durch Michael Dufter aus. Die Umsetzung soll im Jahr 2016 folgen.

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Zu Beginn des Jahres 2015 wurde der Gemeinderat darüber informiert, dass von der Energienetze Bayern GmbH ein Angebot für den Anschluss von Inzell an das Erdgasnetz abgegeben wurde. Das Gremium konnte sich im Intranet einen Einblick verschaffen, welche Möglichkeiten sich bieten. Unter anderem wurden das umfassende Angebot der GmbH, eine Wirtschaftlichkeitsberechnung für den Badepark Inzell und die Max-Aicher-Arena sowie eine vorgesehene und geplante Trassenführung im Ort eingestellt.

In einer längeren Diskussion über das Erdgasnetz in Inzell und ein eventuelles Vorgehen in Zusammenhang mit der vertraglichen Situation stimmten die Räte einstimmig für eine Erdgasversorgung in der Gemeinde Inzell. Aufgrund der Straßensanierung in der Adlgaßer Straße wurden die Anlieger bereits im Vorfeld über die Planungen in Zusammenhang mit Erdgas informiert.

Dabei erhielten die Hauseigentümer ein Vertragswerk, das auch die jeweiligen Anschlussgebühren beinhaltet. Für die Gastrasse fallen bei den Anliegern keine Kosten an. Die errichtet der Betreiber auf eigene Kosten. Voraussetzung ist allerdings, dass dies auch wirtschaftlich ist und keine zu langen Strecken überwunden werden müssen. Für den Hausbesitzer entstehen lediglich die Gebühren für das verbrauchte Gas und die Anschlusskosten zum Haus.

Geplant ist nunmehr auch, dass das neue Baugebiet »Gschwall-Nord« mit erschlossen werden soll. Somit können Hauseigentümer/Grundbesitzer mit Erdgas planen. hw