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Schulabgänger und Ausbildungsbetriebe zusammenbringen

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Groß war der Andrang beim Tag der Ausbildung in Traunstein. Hier informierten sich zwei Schüler zum Beispiel gerade über die beruflichen Möglichkeiten beim Zoll. (Foto: Wittenzellner)

Traunstein – Das Werben um Fachkräfte und junge Auszubildende steht ganz oben auf der Agenda der Betriebe, Kommunen und Bildungseinrichtungen. Anfang der Woche warben die Handwerkskammer und die Kreishandwerkerschaft für attraktive und moderne Berufe aus dem Handwerk wie beispielsweise den Bau- oder Friseurberufen. Am gestrigen Freitag fand zum Abschluss der Ausbildungswoche im Schulzentrum an der Wasserburger Straße der achte Tag der Ausbildung mit entsprechend großer Resonanz statt.


Viel war los in den drei Schulgebäuden: Rund 140 Anbieter und Aussteller aus mehreren Landkreisen waren mit dabei. So waren beispielsweise Banken, Behörden, Einzelhandel, kleine und große mittelständische Betriebe wie auch die heimische Industrie vertreten ebenso wie die Stadt Traunstein oder die Stadtwerke Traunstein. Auch Fachschulen in der Umgebung aber auch aus dem benachbarten Österreich waren dabei. Beratende Berufe warben für ihren Berufszweig.

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Jugendliche für Berufe begeistern

Ihnen allen gleich war die Motivation und der Versuch, mit den jungen künftigen Schulabgängern – oft in Begleitung ihrer Eltern – ins Gespräch zu kommen und sie für ihren angebotenem »Traumjob« zu begeistern. Diese versuchten oft im »Angebotsdschungel« der Möglichkeiten, Tipps und Ideen für die Ausbildungs- und Berufsfindung zu erhalten, wofür jede Menge Informations- und Werbematerial weitergegeben wurde, aber auch viele Kurzvorstellungen präsentiert und Einzelgespräche geführt wurden.

Dr. Florian Binder vom veranstaltenden Gewerbeverband Traunstein und Umgebung lobte zum Startschuss das große Engagement der Anbieter. Landrat Siegfried Walch, der für den Ausbildungstag die Schirmherrschaft übernommen hatte, würdigte das duale Ausbildungssystem und stellte die berufliche der akademischen Bildung gleich. Ohne Ausbildung gäbe es keinen Wohlstand in der Region. Er freue sich, dass in der Berufsschule I, die derzeit generalsaniert wird, eine große Vielfalt an beruflichen Möglichkeiten aufgezeigt würde. »Im Landkreis ist für jeden was dabei, hier kann jeder seines Glückes Schmied sein«, so der Landrat.

»Ich bin dankbar für vielfältigste Möglichkeiten«, sagte Oberbürgermeister Christian Kegel in seinem Grußwort. Gerade der Mittelstand sei wichtig für die Region und die Stadt. Die Ausbildungsmesse sei eine »Win-Win-Situation« für künftige Arbeitgeber und die Ausbildungssuchenden. Firmen könnten hier ihren beruflichen Nachwuchs generieren, junge Leute den für sie richtigen Beruf entdecken.

Anschließend hieß es »Los geht’s« für die jungen Schulabgänger, die sich auf den Weg machten, und durch die Klassenzimmer und an den Ständen vorbeizogen, um sich über ihre beruflichen Möglichkeiten zu informieren. awi