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Schöpfungsgarten wurde eingeweiht

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Pfarrvikar Christoph Nobs segnete den neuen Schöpfungsgarten der Pfarrei Heilig Kreuz mit der Monstranz.

Traunstein – Offiziell eingeweiht wurde der neue Schöpfungsgarten der Pfarrei Heilig Kreuz. Seit vergangenem Herbst haben sich viele Freiwillige an der Gestaltung und den aufwändigen Arbeiten beteiligt.


Sie halfen bei den körperlich sehr anstrengenden Arbeiten wie Rodungen, Wurzelstockentfernungen und Bodenbereitungen. Danach wurden Hügelbeete angelegt, auf denen Gemüse angebaut wird. Es bedarf keiner äußeren Bewässerung, Feuchtigkeit und Wärme kommen von innen. Rund um die Beete sind Wiesenflächen entstanden, sodass das ganze Gelände sich jetzt als parkähnliche Gemüse- und Kräuterlandschaft präsentiert inklusive Sitzbänken zur Erholung.

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Projekt zielt auf essbare Landschaften ab

Derzeit beteiligen sich am Schöpfungsgarten etwa 20 Personen, die gärtnerische Leitung liegt in den Händen der Perma-Kultur-Designerin Karin Frank. Das Projekt ist mit ähnlichen schon vorhandenen oder derzeit entstehenden Projekten im Chiemgau vernetzt und zielt auf essbare Landschaften mit nachhaltiger Lebensmittelversorgung in Unabhängigkeit von Großkonzernen ab.

Eingeweiht wurde der Schöpfungsgarten im Rahmen der Fronleichnamsfeier der Stadtkirchen. »Unser täglich Brot gib uns heute« war das Motto der dritten Station an der Pfarrkirche Heilig Kreuz. Pfarrvikar Christoph Nobs, Organisator des Schöpfungsgartens, segnete den Garten höchstfeierlich mit der Monstranz. In seiner Ansprache wies Nobs auf den ökonomischen Aspekt eines Gartens hin. Er nahm unter anderem Bezug auf die biblische Lesung vom Garten Eden und die Ökologie-Enzyklika von Papst Franziskus auf und deutete die Ökologie als zentralen Inhalt heutigen Christseins. fb