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Schnelles Internet für Grassau

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Norbert Kreier, Regiomanager der Telekom Deutschland, Grassaus Bürgermeister Rudi Jantke und der Mitarbeiter Tobias Gasteiger (von links) an einem der neuen Multifunktionsgehäuse am Sporthotel Achental. (Foto: Giesen)

Grassau – Zahlreiche Haushalte in der Gemeinde Grassau können ab Anfang 2016 von einem weit schnelleren Internet als bisher profitieren. Durch den Ausbau mit Hilfe der neuesten Technik wird die Gemeinde Grassau »Vectoring-fähig«, erklärte Norbert Kreier, Regiomanager der Telekom Deutschland bei dem Infotermin mit Grassaus Bürgermeister Rudi Jantke.


Vectoring ist ein Datenturbo auf dem Kupferkabel, wodurch sich das maximale DSL-Tempo beim Herunterladen auf bis zu 100 MBit/s (Megabit pro Sekunde) verdoppelt. Beim Heraufladen vervierfacht sich das Tempo sogar auf bis zu 40 MBit/s, sagte Kreier. Um die Bürger in Grassau noch besser versorgen zu können, wird die Deutsche Telekom rund sechs Kilometer Glasfaserleitungen einziehen und neu verlegen. Glasfaser ist derzeit das schnellste Übertragungsmedium, so Kreier. Die Daten können sich hier mit Lichtgeschwindigkeit bewegen. Außerdem werden 19 neue Multifunktionsgehäuse aufgestellt und mit neuester Technik erweitert. In diesen Gehäusen werden die Daten auf das Kupferkabel übertragen, das in die Wohnungen der Internetnutzer führt. Damit das Signal auf dem Kupferkabel nicht langsamer wird, wird »Vectoring« eingesetzt, eine spezielle Kodierung, die Störungen auf den Kupferkabeln reduziert. Damit entfallen auch bauliche Maßnahmen am Haus oder in der Wohnung des Nutzers.

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Die Gesamtkosten von rund 1,5 Millionen Euro für den hochmodernen Ausbau des Netzes in Grassau trägt die Telekom. Die Marktgemeinde hat zugesagt, die notwendigen Genehmigungen für den Breitband-Ausbau möglichst zeitnah zu erteilen.

»Die Ansprüche der Bürger an ihren Internet-Anschluss steigen ständig«, erklärt Bürgermeister Rudi Jantke. Deshalb freue er sich, dass Grassau jetzt vom neuen Ausbau-Programm der Telekom profitiere. »So bleibt unsere Marktgemeinde als Wohn- und Arbeitsplatz attraktiv«, so Jantke. gi