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»Schnelles Internet« bald überall in Taching

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Mittels Glasfaserkabel sollen auch dünn besiedelte Gemeindeteile angeschlossen werden. (Foto: dpa)

Taching am See – Über ein Koordinationsgespräch mit Vertretern der Deutschen Telekom und des Planungsbüros für Telekommunikationsleistung, IKT aus Regensburg, zur geplanten Breitbandversorgung in Taching informierte Bürgermeisterin Ursula Haas in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats. »Auf Grundlage der von IKT erstellten Ist-Analyse für das gesamte Gemeindegebiet wurden dabei die jeweils wirtschaftlichsten Maßnahmen für die einzelnen Bereiche erörtert«, erläuterte die Gemeindechefin.


Grundsätzlich sei der Ausbau wie bisher durch einen Glasfaseranschluss der Kabelverzweiger in den Ortsteilen an den Netzknoten vorgesehen. Lediglich in den dünn besiedelten Gemeindeteilen könne sich ein direkter Glasfaseranschluss der einzelnen Gebäude, die sogenannte FTTH-Technologie (Fiber to the Home), als wirtschaftlicher erweisen. »Das hängt jedoch davon ab, wie weit das nächste Glasfaserkabel entfernt ist«, erklärte Ursula Haas.

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Die Kosten für die Breitbanderschließung schätzte das Planungsbüro auf etwa 1,2 Millionen Euro. »Erfahrungsgemäß liegen die tatsächlichen Ausschreibungsergebnisse aber meist unter der Kostenschätzung«, betonte die Bürgermeisterin. Darüber hinaus kann die Gemeinde einen Zuschuss in Höhe von 80 Prozent mit einem Förderhöchstbetrag von rund 750 500 Euro ausschöpfen. In Kürze werde die Ausschreibung für das Projekt auf den Weg gebracht, kündigte Ursula Haas an: »Unser Ziel sollte sein, einen möglichst flächendeckenden Ausbau der Breitbandtechnologie im Gemeindegebiet zu erreichen.« mia