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Schneegestöber beim Georgi-Markt

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Flexibilität war bei den Händlern am Georgi-Markt in Grassau wichtig. Sie mussten mehrmals ihre Waren auf- und wieder abdecken. (Foto: Eder)

Grassau – Trotz des schlechten Wetters ließen sich gestern die Händler und auch die warm eingepackten Marktbesucher die Stimmung nicht vermiesen: An den über 80 Marktständen beim Grassauer Georgi-Markt wurde gefeilscht und diskutiert.


Statt der rund 150 angekündigten Händler fanden aber lediglich etwa die Hälfte den Weg nach Grassau. Zu schlecht standen die Wetterprognosen, die sich dann am Marktsonntag bewahrheiteten. Der als Frühlingsmarkt eigentlich bekannte Georgi-Markt musste dieses Jahr einen herben Rückschlag erleben. Schnee und Graupel, Regen und Kälte dominierten den Markt. Doch wer die Zeit aufbrachte, etwas zu warten, konnte zwischendurch auch trockenen Fußes den Markt besuchen.

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Die Grassauer zeigten sich aber auch einfallsreich: Der Bücherflohmarkt, sonst direkt vor dem Maibaum, fand im Foyer einen neuen Platz und der Trachtenverein lockte mit heißem Kaffee und selbstgemachten Kuchen dieses Mal im Hefterstadel. Auch das Rote Kreuz war gewappnet und verlegte seinen Biergartenbetrieb in die Garage und ins beheizte Zelt. Selbst der Wunsch nach heißem Glühwein, eher bei den Weihnachtsmärkten gefragt, konnte gestillt werden.

Zu kämpfen hatten etwas die Flohmarkthändler, die nur wenig Schutz fanden und auch der Jahrmarktsbereich war weniger stark frequentiert als in den Jahren zuvor. So blieben das Karussell und auch die Schiffschaukel zeitweise verwaist.

Dennoch, die festerprobten Grassauer wussten Petrus einiges entgegenzustellen und so war die Stimmung dennoch gut. Schließlich hatte jeder Marktbesucher gleich ein Gesprächsthema, das Wetter. Nur nach Handschuhen, die vielleicht gefragt gewesen wären, hatte man gestern dann doch vergeblich gesucht. tb

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