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Schlusschor für Abiturienten der »Generation Z«

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Diese sieben jungen Leute gehören zu den besten Absolventen der Fachoberschule (FOS) in diesem Schuljahr (von links): Andreas Felber, Marina Heinrich, Magdalena Huber, Johanna Aschauer, Johannes Roider, Stefanie Brunner und Luca Spitzauer. (Fotos: Effner)
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Ehrung der Besten bei der Fachgebundenen und Allgemeinen Hochschulreife (vorne von links): Lukas Leitenbacher, Lena Beissinger, Veronika Klauser, Andrea Pettinger, Anna Resch und Markus Winter, (hinten von links) Zweiter Schulleiter Andreas Gembala, Lehrer Martin Posch, Schulleiterin Barbara Spöttl, Lehrerin Elisabeth Eschli-Ahne sowie die Abiturientinnen Lisa-Maria Blank und Melanie Dömel.

Traunstein – Begleitet von rockigen Klängen der Band Tenchilo äußerst kreativ gestalteten Filmen der Abschlussklassen feierten rund 429 Absolventen die Übergabe der Abiturzeugnisse.


343 Schüler der Staatlichen Fachoberschule und Berufsoberschule Traunstein erhielten die Fachhochschulreife, 19 die Fachgebundene Hochschulreife und 67 die Allgemeine Hochschulreife. Der beste Abschluss gelang Veronika Klauser mit einer glatten 1,0.

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Schulleiterin Barbara Spöttl erinnerte daran, dass man nach der Generation der Babyboomer, der sie noch angehöre, bei den Abiturienten inzwischen bei der »Generation Z« der nach 1995 Geborenen angekommen sei. Aufgrund der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Umbrüche lehne diese eine emotionale Bindung an ein Unternehmen ab und vertraue stattdessen auf Werte nach der »Pippi-Langstrumpf-Formel« (Prof. Christian Scholz): Freunde, Freizeit, Familie, Fairness und das Motto 'Gestalte dir die Welt, wie sie dir gefällt'.«

Spöttl erinnerte an die zahlreichen Aktivitäten in der Schule, die soziale, persönliche und gesellschaftliche Kompetenzen vermittelt haben. Dazu zählten ein Berufspraktikum im Ausland, ein internationales Jugendtreffen zum Thema Inklusion in St. Petersburg und Baku oder die Afrika-Aktion, bei der in zwei Tagen 5000 Euro zusammenkamen. Spöttl wünschte den Absolventen »viel Erfolg und Freude im Studium und dem künftigen Beruf«.

»Verliert nie den Glauben an euch selbst und eure Fähigkeiten«, gab Alexander Beer als Vorsitzender des Elternbeirats dem Abschlussjahrgang mit auf den Weg. Ehrlichkeit und gegenseitiger Respekt seien »als Werte enorm wichtig«. Ebenso sei Bildung der »Schlüssel zur Gestaltung der Zukunft«.

Als »Fahrkarte mit der größtmöglichen Auswahl an beruflichen Zielen« bezeichnete Martin Posch aus der Personalabteilung der Firma Heidenhain das Abitur in seinem Grußwort. Als Mitglied im Arbeitskreis Schule – Wirtschaft machte er den Schülern Mut, mit »gebildetem und geschultem Verstand Verantwortung in Gesellschaft und Beruf zu übernehmen«.

Mit kreativ gestalteten kurzen Filmeinspielungen im Stile von James Bond »007«, Harry Potter, Dschungelcamp oder stylischen Musikvideos stellten sich die Absolventen in kurzen Clips bei der Zeugnisübergabe dem Publikum vor. Lehrer Peter Hartinger führte gekonnt mit seinen beiden Ko-Moderatoren Stephan Mandlik und Daniel Gschwendner durch das Programm der nach Klassen zweigeteilten Feier.

Ann-Kathrin Miess und Simon Edlmann ließen als Vertreter der Schülermitverwaltung mit dem richtigen Schuss Ironie die Zeit an der Schule noch einmal Revue passieren. Anhand ihrer fiktiven Mitschüler Justus, Lisa und Matthias aus den Bereichen Wirtschaft, Soziales und Technik durchleuchteten sie humorvoll den Schulalltag und gaben Einblick in die Schülertricks bei den Prüfungen. Als wesentlich stellten sie heraus, in schwierigen Zeiten wie diesen »seine eigene Meinung artikulieren zu können«. Mit zwei gemeinsam einstudierten Chorliedern der Abiturienten klang der Festabend aus.

16 Schüler erreichten mit ihren Abschlussnoten Bestleistungen: Veronika Hauser (1,0), Lukas Leitenbacher (1,1), Andreas Felber (1,2), Marina Heinrich, Magdalena Huber, Lena Beissinger, Lisa-Maria Blank und Sara Schönfelder (1,3), Johanna Aschauer, Johannes Roider, Andrea Pettinger, Melanie Dömel und Anna Resch (1,4) sowie Stefanie Brunner, Luca Spitzauer und Markus Winter (1,5). eff

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