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Schlierbachalm wurde geweiht

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Pfarrer Klaus Wernberger spendete dem hergerichteten Kaser der Familie Aberger in Hinterwössen den kirchlichen Segen. (Foto: Flug)

Unterwössen – Im zweiten Anlauf weihten die Pfarrer Martin Straßer und Klaus Wernberger den Kaser der Schlierbachalm, den die Familie Aberger hergerichtet hatte. Die Schlierbachalm liegt am Wanderweg vom Hinterwössner Wanderparkplatz hinauf zur Chiemhauser Alm.


Der Termin im Vorjahr war angesichts der Wetterprognosen geplatzt. »Gut, dass es so war«, meinte Pfarrer Martin Straßer, als er jetzt die Feier eröffnete. »Heute ist ein Traumwetter an einem Traumtag. Schön auf dem Berg zu sein,« meinte Straßer, »um Ruhe zu finden und uns an der Natur zu freuen.« Warum es einen Sonntag brauche, schmunzelte er in die Runde der deutlich über hundert Teilnehmer der Bergmesse. »Weil es ein Urlaubstag ist! Wer ist für den Sonntag als Urlaubstag?« fragte der Pfarrer und hatte die Lacher auf seiner Seite. Straßer rief dazu auf, den Sonntag als freien Tag zu erhalten und zu ehren.

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Damit leitete er in die eigentliche Zeremonie ein. Ihm zur Seite stand sein Vorgänger im Amt, Pfarrer Klaus Wernberger. Der knüpfte in der Predigt an das Thema an. »Wie der Mensch sich auf seinen Urlaub vorbereitet und plant, so möge er seine Zeit der inneren Einkehr und der Begegnung mit Gott im Gottesdienst oder in der freien Natur planen.« Die Walchschmiedsänger sangen dazu, begleitet von der Harfenistin Sigi Meier. Aus der jungen Generation musizierten die Sandkasten-Musi, die O und U Musi und die Auweh-Zwick-Musi während des Gottesdienstes. Nach der Kommunion weihte Pfarrer Klaus Wernberger den Kaser. Die Zeremonie endete im kräftigen Beifall der immer zahlreicheren Zuhörer. Anschließend ging die Feier über in einen munteren Almtag mit Musik, Speis' und Trank. lukk