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Schlechinger Christkindlmarkt zog viel Gäste an

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Der Nikolaus mit Engerln beim Verteilen der »Guatln« an die Kinder (Foto: Reichenbach)

Schleching. Der 24. Schlechinger Christkindlmarkt mit alpenländischer Volkskunst zog viele Gäste aus nah und fern an. Mit einem ausgefüllten Rahmenprogramm der Alphornbläser, Blasmusikgruppen, des Männerchores, der Cantica-Musikschüler und nicht zuletzt einem volksmusikalischen Konzert in der Pfarrkirche St. Remigius war der Markt von vorweihnachtlicher Stimmung geprägt. Der Nikolaus zog mit Engeln an beiden Tagen mit der Pferdekutsche auf dem Marktplatz ein, wo er von den Kindern sehnlichst erwartet wurde. Jeweils am Ende der zwei Markttage zeigte die »Geigelstoa Pass« mit phantasievollen grausigen Masken und spannender Choreografie ihre Aufführung im angrenzenden Schulhof. Zur »Geigelstoa-Pass« haben sich ein Dutzend baumlange Schlechinger Jugendliche unter der Leitung von Andi Hell Junior zusammengetan. Bereits Ende November hatte die Gruppe zum »Nichtfürchten« die Kinder aus der Umgebung zu einer Fackelwanderung eingeladen.


Durch das Zusammenwirken aller Vereine, der Touristikinformation und des Bauhofes wurde der große Markt auf dem Dorfplatz mit 33 Ständen zu einem vorweihnachtliches Erlebnis. Wer nach liebevoll hergestellten Geschenken suchte, fand auch das Richtige. Viele gemeinsame Stunden Arbeit steckten in den selbst gefertigten Geschenken, zum Beispiel am Stand des Trachtenvereins »D'Gamsgebirgler« unter dem Motto »Helft uns helfen«. Auch am Stand des Heilpädagogischen Zentrums (HPZ) Ruhpolding boten die Mitarbeiterinnen Gebasteltes aus Naturmaterialien der HPZ-Kinder an. Die weiteren Schlechinger Vereine fördern mit dem Erlös ihrer Stände vor allem die Kinder- und Jugendarbeit. Natürlich blieben auch keine kulinarischen Wünsche offen. Am Stand des Verkehrsvereins stand heuer in großes Glas Gummibärchen, deren Anzahl zu schätzen war. Es waren genau 1019 Gummibärchen. Den ersten Preis, einen Verzehrgutschein für Schlechinger Gaststätten, gewann Irene Summerer aus Prien; sie hatte 1020 Bärchen geschätzt. Peter Grünbacher aus Kössen mit 1001 und Sebald Bachmann nach Losentscheid mit 1000 Bärchen erhielten Trostpreise. bre

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