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»Schlammdurchfahrten und Buckelpisten«

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Eigentlich hätte die Straße in Höpperding bereits im Juli fertig sein sollen, doch erst jetzt wurde mit den Asphaltierungsarbeiten begonnen.

Traunstein – Alles andere als reibungslos verliefen die Kanal- und Straßenbauarbeiten in Höpperding. Eigentlich hätte die Straße im Juli fertig sein sollen, doch erst jetzt konnte mit den Asphaltierungsarbeiten begonnen werden. Zwei wesentliche Dinge führt die Stadt als Begründung aus: Ein Starkregenereignis während der Bauphase und Schwierigkeiten beim Kanalbau.


Die Anwohner in Höpperding sind verständlicherweise nicht begeistert, dass das Ganze so lange dauert. »Von der unendlichen Geschichte unserer Kanalisation«, spricht einer von ihnen. Doch er ist froh, »dass nun die ersten Straßenteile des Ortes neu asphaltiert werden«. Das sei eine von den Anwohnern dort lang erwartete Maßnahme, »damit einzelne Wohnhäuser wieder ohne Schlammdurchfahrten und Buckelpisten erreicht werden können«, betont er.

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»Es wurde sehr gut reagiert«

Carola Westermeier von der Stadt versteht, dass das für die Anwohner nicht leicht ist. Sie betont aber auch, »dass hier sehr gut reagiert wurde«. Nach dem Starkregen habe man nicht gesagt, »wir ignorieren das und machen einfach weiter«. Sondern es sei eine zusätzliche Straßenentwässerung eingebaut worden. So etwas gehe allerdings nicht von heute auf morgen, so die Pressesprecherin. Man müsse zunächst die Mittel bereitstellen und auch Genehmigungen einholen.

»Außerdem war der Kanalbau nicht so einfach wie gehofft«, sagt sie. »Wir mussten zum Teil sehr tief reingraben«, beschreibt Carola Westermeier die Probleme. Außerdem hätten einige Leitungen wie etwa Wasserleitungen verlegt werden müssen. »Da brauche ich dann aber wieder ein neues Bauunternehmen. Ich muss also warten, bis da einer Zeit hat.«

Zusätzlich zu den geplanten Maßnahmen wurden auch gleich die Breitbandleitungen verlegt. Die Stadt ging hier mit 55 000 Euro in Vorleistung. Der Kanalbau und die Straßenwiederherstellung waren mit 410 000 Euro veranschlagt. Die zusätzliche Straßenentwässerung schlägt mit 50 000 Euro zu Buche. Was die gesamte Maßnahme aber letztlich kostet, könne noch nicht abschließend gesagt werden, so Carola Westermeier. Sie geht davon aus, dass die Baumaßnahme Ende November abgeschlossen wird – vorausgesetzt das Wetter spielt diesmal mit. KR