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Sanierung der Öberwössner Ortsdurchfahrt verschiebt sich

Wie nötig eine Sanierung der Ortsdurchfahrt ist, ist nicht zu übersehen. (Foto: Flug)

Den Hintergrund für die Terminverschiebung erläuterte Bürgermeister Hans Haslreiter auf Nachfrage des Traunsteiner Tagblatts: Laut Bauunternehmen sei die Bauvorbereitungszeit zwischen Auftragsvergabe und Baubeginn zu kurz bemessen gewesen.


Während der Bauarbeiten wird der Lkw-Verkehr weiträumig umgeleitet. Die Laster müssen über Marquartstein und die Bundesstraße 307 nach Schleching und Kössen fahren. Von dort führt die Umleitung auf die B  305 in Reit im Winkl zurück. Für Autos gibt es in Oberwössen eine innerörtliche Umleitung. Dazu nutzen die Autofahrer vom Ortsteil Brem aus die Strecke über den Hammerergraben. Sie biegen dann nach rechts in die Leithengasse ein, um später nach rechts über den Hochwandweg zurück auf die Bundesstraße zu fahren. Diese innerörtliche Umfahrung ist – darauf weisen Bauamt und Gemeinde dringend hin – nur mit Auto zu befahren. Die zum Teil sehr schmalen Gemeindestraßen der Umleitung sind für Lastwagen und größere Fahrzeuge nicht geeignet. Ortskundige Verkehrsteilnehmer werden darüber hinaus gebeten, die Baustelle großräumig zu umfahren, um Verkehrsbehinderungen und Beeinträchtigungen möglichst gering zu halten.

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Für die Anlieger und Einwohner der Ortschaft Oberwössen ist während der Arbeiten der Zugang zum Ort eingeschränkt möglich. Dabei bemüht sich das bauausführende Unternehmen, die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten.

Der Schulbusverkehr von Reit im Winkl und Oberwössen ist während der Baustellenarbeiten von der Gemeinde sichergestellt. Die Schüler werden jeweils aktuell von ihrer Schule über Fahrplan- und Haltestellenänderungen informiert.

Wer die Spurrinnen, Verdrückungen und Netzgeflechte aus Rissen auf der B  305 im Ortsteil Oberwössen sieht, weiß, warum die Oberwössner die Baumaßnahmen herbeiwünschen. Am nördlichen Ortseingang ist die Straße zudem nicht ausreichend für die vorhandene Verkehrsbelastung dimensioniert. Die Entwässerungsanlagen der Bundesstraße sind defekt. Im Zuge der Sanierungsarbeiten werden insgesamt rund 700   Meter der Ortsdurchfahrt von Oberwössen – wie Bürgermeister Hans Haslreiter es auf den Punkt brachte – von Ortsschild zu Ortsschild erneuert. Auf der nördlichen Streckenhälfte mit rund 350 Meter werden die gesamte Fahrbahn ausgebaut sowie eine neue Frostschutzschicht, eine neue Straßenentwässerung und ein neuer Straßenoberbau hergestellt. Auf den restlichen 350 Metern, auf denen der Straßenoberbau ausreichend dimensioniert ist, werden die Asphalttragschichten und die Deckschicht erneuert, genauso wie die Gehwege und Bordsteineinfassungen.

Das Staatliche Bauamt Traunstein, die Gemeinde Unterwössen und das beauftragte Bauunternehmen sind bemüht, die Arbeiten möglichst zügig und in guter Qualität auszuführen. Da Asphaltierungsarbeiten aber vom guten Wetter abhängig sind, können sich die Zeitpläne verzögern und verschieben. lukk