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Sandra Sonntag führt die FDP-Kreistagsliste an

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Die Unterwössener Bürgermeisterkandidatin Sandra Sonntag (Mitte), Kreisrätin Gabriele Liebetruth und der Kreisvorsitzende Eduard Gruber führen die Liste der FDP-Kreistagskandidaten an.

Traunstein. Die Unterwössener Bürgermeisterkandidatin Sandra Sonntag führt die Liste der FDP-Kreistagskandidaten an. Bei der Aufstellungsversammlung im Angerbauerhof wurde sie mit 14 von 15 Stimmen auf Platz eins gewählt. Den zweiten Listenplatz belegt die einzige FDP-Kreisrätin Gabriele Liebetruth aus Traunreut. Der FDP-Kreisvorsitzende Eduard Gruber aus Oberwössen komplettiert das Spitzentrio.


Auf die Plätze vier bis zehn kamen Dr. Walter Buggisch aus Bergen, Markus Entfellner aus Unterwössen, Dr. Jürgen Roßbach aus Trostberg, Albert Multerer aus Grabenstätt, Ute Stepper aus Waging, Bernd Jahrstorfer aus Ruhpolding und Robert Michl aus Traunreut. Im weiteren Verlauf konnte die Partei nur noch die Plätze 11 bis 25 besetzen, da ihr weitere Kandidaten fehlten. Die Liste wurde abgeschlossen, die Plätze bis 70 werden durch Mehrfachnennung der Kandidaten ausgefüllt.

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Entfellner kritisierte in diesem Zusammenhang den Kreisvorsitzenden Gruber. Er hätte sich um mehr Kandidaten kümmern müssen. In Unterwössen habe es die FDP geschafft, eine Gemeinderatsliste mit 16 Kandidaten aufzustellen. Gruber wies die Kritik mit dem Argument zurück, dass in Unterwössen eine besondere Situation herrsche und es auf Kreisebene viel schwerer sei, geeignete Kandidaten zu finden. Bei der Frage, ob die FDP mit anderen Parteien eine Listenverbindung eingehen soll, erklärte Liebetruth, bei der ver-gangenen Kommunalwahl sei die FDP mit der Bayernpartei und der ÖDP eine Listenverbindung eingegangen. Wegen des neuen Wahlverfahrens werde aber keine der anderen Parteien eine Listenverbindung mehr eingehen. Die Mitglieder entschieden sich dafür, keine Listenverbindung einzugehen. Nachdem die Partei einige »Dämpfer« bekommen habe, könne die FDP bei der Kommunalwahl nur erfolgreich sein, gab sich der Kreisvorsitzende optimistisch. Beim Landes- und auch beim Bundesparteitag sei ein Neuanfang gemacht worden. Der neue Vorstand habe viel Arbeit vor sich und werde an seiner Leistung gemessen werden, so Gruber. Bjr