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Sandra aus Waging will »Miss Herbstfest« werden

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Die 22-jährige Sandra Weidenspointner ist eine von sechs Kandidatinnen in der Endausscheidung zur »Miss Herbstfest« in Rosenheim – die einzige aus dem Landkreis Traunstein. (Foto: Eder)

Waging am See – Kommt die neue »Miss Herbstfest« in Rosenheim aus Waging? Möglich ist es, denn die 22-jährige Sandra Weidenspointner befindet sich unter den sechs Finalistinnen. Jetzt zählt jede Stimme: Wer möchte, dass die 22-Jährige »Miss Herbstfest« wird, kann auf der Internetseite zum Rosenheimer Herbstfest seine Stimme für sie abgeben, außerdem wäre es für eine erfolgreiche Kandidatur sehr hilfreich, wenn möglichst viele auch noch zur Kür der neuen Miss am Freitag, 7. August, nach Bad Feilnbach fahren und dort so zahlreich wie möglich für die Kandidatin aus Waging stimmen.


Sandra Weidenspointner, mit 22 schon eine der älteren unter den sechs Kandidatinnen in der Endausscheidung, hätte allemal das Zeug zu einer grandiosen »Miss«. Doch sie nimmt weder sich selbst allzu wichtig, noch macht sie ihr Lebensglück von ihrem Abschneiden beim aktuellen Herbstfest-Casting abhängig: »Wie es ausgeht, so geht’s aus. Wenn ich nicht gewählt werde, bricht auch keine Welt zusammen.«

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Jeder der sechs jungen Damen in der Endausscheidung wurde ein Ford EcoSport zur Verfügung gestellt – jeweils mit einem großen Bild der Kandidatin auf der Motorhaube und ihrer Startnummer (bei Sandra Weidenspointner die »4«) sowie einem Hinweis auf die »Miss-Herbstfest«-Kampagne. Dieses Auto dürfen die sechs Kandidatinnen ohne Kilometer-Begrenzung fahren - und da kommt bei Sandra einiges zusammen. Die ist nämlich sehr aktiv unterwegs: Tagsüber studiert sie in Salzburg »Molekulare Biowissenschaften« und des Nächtens schiebt sie Dienst beim Roten Kreuz Prien als ausgebildete Rettungsassistentin.

Ein Höhepunkt ihrer »Miss«-Kandidatur steht an diesem Samstag an: Ein Auto-Korso in ihrem Heimatort um 15.25 Uhr als Vorprogramm für das Bezirksliga-Heimspiel des TSV Waging gegen Ampfing, das um 16 Uhr beginnt. Da kann die Kandidatin sicherlich viele heimische Fans für sich gewinnen, in der lockeren und souveränen, aber gleichzeitig charmanten und zurückhaltenden Art, in der sie beim ursprünglichen Casting aus dem Stand in die Endausscheidung gekommen ist. Ihre schlagfertige, unbekümmerte Art hat dort in Kolbermoor die Jury spontan für sich eingenommen. Jetzt ist sie die erste »Miss-Herbstfest«-Kandidatin in der Endausscheidung, die nicht aus dem Rosenheimer Kreis stammt. Was natürlich ihre Siegeschancen nicht gerade erhöht. Aber das macht ihr Spaß, und irgendwie sucht sie solche Herausforderungen: »I mog des a so, und i brauch des«, sagt sie und grinst dazu fröhlich: »Sonst bin ich unterfordert.«

Dass sie Herausforderungen braucht und sucht, das zeigt ihr bisheriger Lebenslauf, der in vielerlei Hinsicht auf ihr großes Ziel gerichtet ist: das Medizinstudium. Die Mathe-Note in ihrem Abiturzeugnis, erworben im AKG in Traunstein, hat ihr den Durchschnitt so versaut, dass sich das Warten auf einen Studienplatz schier ewig hinzieht. Sogar in Budapest hat sie sich schon beworben. So hat sie in der Zeit nach dem Abitur zunächst eine auf eineinhalb Jahre verkürzte Banklehre gemacht, daneben die Ausbildung über die Rettungssanitäterin bis zum Rettungsassistenten und dann, weil immer noch kein Medizin-Studienplatz in Sicht ist, ein ähnlich gelagertes Studienfach gewählt, in dem der Schwerpunkt mehr auf der Forschung liegt. Zwischendurch hat sie auch noch das dreimonatige Pflegepraktikum absolviert, das Voraussetzung für das Medizinstudium ist.

Für ihre »Miss-Herbstfest«-Kandidatur hofft Sandra Weidenspointner jetzt auf Unterstützung von zu Hause, denn sie weiß: »Ohne die Leute im Landkreis Traunstein geht gar nix.« Denn das Ergebnis setzt sich aus zwei Abstimmungen zusammen: zu 50 Prozent über die Internet-Abstimmung beziehungsweise über Stimmkarten und zu 50 Prozent über die Live-Abstimmung am Abend des 7. August im Bierzelt in Bad Feilnbach. he