Geld
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Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa/Illustration

Sammlung »Helft Wunden heilen«: 50.000 Euro für Menschen in Not

Beachtliche 49.787,92 Euro hat die diesjährige vierwöchige Sammlung »Helft Wunden heilen« (HWH) in den Ortsverbänden des VdK-Kreisverbands Traunstein erbracht. Damit konnte man das Vorjahresergebnis um rund 18.000 Euro steigern. Erstmals hat der Kreisverband damit das beste HWH-Ergebnis in ganz Bayern erzielen können.


Die Hälfte des Spendenbetrags verbleibt wie immer in den Ortsverbänden und es kann damit gezielt sowie schnell und unbürokratisch Menschen geholfen werden, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Weitere zehn Prozent gehen für denselben Zweck an den Kreisverband und die restlichen 40 Prozent an den Landesverband, der das Geld für weitere Fürsorgemaßnahmen bereithält.

Laut VdK-Kreisgeschäftsführer Bernhard Oberauer hätten heuer 25 der insgesamt 34 Ortsverbände von 15. Oktober bis 14. November gesammelt. 14 seien mit insgesamt 81 Sammlern von Haustür zu Haustür gegangen, der Rest habe Spendenaufrufe verschiedenster Art getätigt, beispielsweise über den Gemeindeanzeiger oder persönliche Briefe. Um die Sammler in Corona-Zeiten bestmöglich auszustatten und vor einer Infektion zu schützen, sind sie wie bereits im Vorjahr mit Hygiene-Kits (Desinfektionsmittel, Corona-Selbsttest und Masken) ausgestattet worden. Außerdem war keine persönliche Unterschrift des Spenders notwendig, um entsprechend auf Abstand bleiben zu können. »Die Gesundheit unserer Mitglieder und Mitmenschen hat für uns oberste Priorität«, stellt Oberauer klar.

VdK Siegsdorf mit bestem Sammelergebnis

Ein Sonderlob verteilt er an den VdK Siegsdorf unter der Führung des stellvertretenden Kreisvorsitzenden Walter Hindlinger. Mit einem großartigen Sammelergebnis von 9053,60 Euro und 15 persönlichen Sammlern war der Ortsverband auch heuer wieder mit Abstand am erfolgreichsten. Dahinter reihen sich die Ortsverbände Altenmarkt (5670 Euro), Grabenstätt (5578 Euro), Tacherting (3935 Euro), Obing (3595 Euro) und Trostberg (3548 Euro) ein.

Oberauer zufolge sei jeder gesammelte Betrag wichtig, »weil das Spendengeld unschuldig in Not geratenen Mitmenschen direkt zugutekommt und wir damit akute Nöte lindern können«. Besonders erfolgreiche HWH-Sammler waren heuer »Dauerbrenner« Sepp Moos vom Ortsverband Bergen-Vachendorf, der bei 190 Haushalten gesammelt hat, Gerhard Litzinger vom Ortsverband Altenmarkt (184 Haushalte), Ingrid Tatz vom Ortsverband Trostberg (180 Haushalte) und Else Okorie vom Ortsverband Stein / St. Georgen (143 Haushalte). »Es geht bei der Sammlung auch darum, dass man auf einen Ratsch bei den Leuten stehenbleibt. Der persönliche Kontakt im Ort ist einfach wichtig und eine Kernaufgabe des VdK«, betont VdK-Kreisvorsitzender Rudi Göbel und dankt allen Sammlern für ihre wichtige ehrenamtliche Tätigkeit und allen Spendern. Ohne die vielen ehrenamtlichen »Kümmerer« in den Ortsverbänden des Kreisverbands, wäre die Fürsorgearbeit nicht zu bewältigen, lobt Göbel.

Im Vorjahr lag das Sammelergebnis bei 31.843,43 Euro. Damals sammelten acht Ortsverbände mit insgesamt 52 Sammlern persönlich, der Rest erfolgte über Spendenaufrufe. Die vierwöchige Haussammlung 2020 war zur Hälfte wegen der Pandemie abgebrochen worden. Trotzdem war es damals – wie im Vor-Corona-Jahr 2019, als sogar rund 75.724 Euro zusammenkamen – das beste Sammelergebnis in Oberbayern.

mmü

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