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Salztheater überzeugte mit dem Stück »Die Mausefalle«

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Bei seinen bisherigen Aufführungen des Agatha-Christie-Krimis »Die Mausefalle« wurde das Ensemble des Salztheaters Traunstein in der Grabenstätter »Theater Strickerei« vom Publikum gefeiert.

Grabenstätt – Das Salztheater Traunstein begeistert derzeit mit dem Krimi »Die Mausefalle« in der »Theater Strickerei« in Grabenstätt. Drei Aufführungen stehen noch auf dem Programm – am morgigen Mittwoch sowie am Donnerstag und am Freitag jeweils um 20 Uhr. Karten gibt es unter Telefon 0176/28 37 37 33.


Der »Krimi aller Krimis« aus der Feder der legendären britischen Schriftstellerin Agatha Christie – der ursprünglich auch unter dem Namen »Die Fuchsjagd« lief – wird seit 1952 täglich im Londoner West End erfolgreich aufgeführt und ist damit das am längsten ununterbrochen aufgeführte Theaterstück der Welt.

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Die jungen Eheleute Mollie und Giles Ralston, grandios gespielt von Juliane Grünbauer und Lukas Herschke, eröffnen eine Pension. Während im Radio mehrfach über den Mord an einer älteren Frau in London berichtet wird und draußen ein unwetterartiger Schneesturm über das Land fegt, erwarten die Ralstons sichtlich nervös und noch etwas unbeholfen ihre unbekannten Gäste. Nach und nach treffen in der Pension »Monkwell Manor«, die eigentlich »Monkswell Manor« heißt – Giles Ralston hatte zum Ärger seiner Frau das »s« im Schriftzug vergessen – fünf mehr oder weniger sonderbare und mit Vorsicht zu bewirtende Gäste ein: die hemmungslose Möchtegern-Architektin Christin Wren, genial überdreht verkörpert von Manuela Golka, die mit sich und der Welt unzufriedene ältere Dame Mrs. Boyle, perfekt gespielt von Christine Pauli, der schneidige und sympathische Major Metcalf, den Regisseur Gerhard Brusche unnachahmlich auf die Bühne bringt, die weit gereiste Miss Casewell, die von Sonja Grünbauer gespielt wird, und der geheimnisvolle italienische Gentleman Mr. Paravicini, eine Rolle, die Kurt Lohwasser wie auf den Leib geschneidert ist. Der im Radio (Sprecher Walter Hein) vermeldete Mord scheint erst ganz weit weg zu sein, doch nachdem der in dieser Angelegenheit ermittelnde Detective-Sergeant Trotter (fantastisch gespielt von Max Berger, Leiter des Chiemgau-Theater-Ensembles) auf Skiern in der Pension eintraf, sehen sich die Gastgeber und Gäste plötzlich von lauter potenziellen Mördern umgeben. Wer die bösen Geister rief, wird sie nicht mehr los, heißt es, und tatsächlich wird im Haus »Monkwell Manor« bald ein Zimmer frei – kaltblütiger Mord! Aber warum, aus welchem Grund? Der Mörder muss noch im Haus sein, denn durch den dichten Schnee kommt keiner rein noch raus. Wird er noch einmal zuschlagen? »Sie verschweigen mir etwas, ich möchte jetzt wissen, wo Sie zur Tatzeit waren«, giftet der besorgte Detective-Sergeant. Alle Beteiligten sitzen in der Mausefalle! Gibt es ein Entrinnen? mmü