weather-image
15°

RVO-Busse sollen wieder über St. Leonhard fahren

0.0
0.0

Wonneberg. Bürgermeister Mayr informierte den Gemeinderat über die Planungen zum ÖPNV- Konzept für den Landkreis Traunstein. Der Maßnahmenkatalog soll in den nächsten 10 bis 15 Jahren umgesetzt werden. Die Ausweitung des ÖPNV wurde in der Diskussion wegen der geringen Auslastung der öffentlichen Verkehrsmittel als eher schwierig angesehen.


Georg Siglreitmaier wies darauf hin, dass seit der Errichtung der Umgehungsstraße Weibhausen nicht mehr von den RVO-Bussen angefahren wird, St. Leonhard wurde ja schon seit längerem wegen der fehlenden Nachfrage nicht mehr berücksichtigt. Albert Fenninger berichtete von einer Diskussion mit den Jugendlichen über die »Nachtbuslinien«. Auch hier sei kein großer Bedarf ersichtlich. Man einigte sich jedoch darauf, zumindest für St. Leonhard wieder die Aufnahme in den Fahrplan der RVO-Linien zu beantragen. Vorstellbar wäre dabei auch, dass mit der neuen Straße eine Verbindung nach Lauter hergestellt würde, nachdem Weibhausen mit dem Zug erreichbar ist.

Anzeige

Das Landwirtschaftsamt hatte die Gemeinde um eine Stellungnahme gebeten, ob gegen eine geplante Erstaufforstung von knapp einem halben Hektar Einwände bestehen. Bürgermeister Mayr verwies auf den erforderlichen Abstand der Baumpflanzungen zum öffentlichen Feld- und Waldweg, der von verschiedenen Landwirten genutzt wird. Die Erstaufforstung wird im weiteren Verfahren von den zuständigen Fachbehörden überprüft. Der Gemeinderat hatte keine Einwände.

In einem weiteren Punkt ging es um die Flurneuordnung Waginger-Tachinger See und dabei um die Übernahme der gemeinschaftlichen Anlagen der Teilnehmergemeinschaft durch die Gemeinde. Bürgermeister Mayr stellte in diesem Zusammenhang die Kostenberechnung der geplanten Rückhaltemaßnahme in Enzersdorf vor. Die geplante Maßnahme sowie die Übernahme der gemeinschaftlichen Anlagen wurden in der anschließenden Diskussion positiv beurteilt. Deshalb stimmte der Gemeinderat der Kostenberechnung und der Übernahme der gemeinschaftlichen Anlagen zu.

Wegen der Verschiebung eines Garagenbaufensters musste sich der Gemeinderat mit der Änderung des Bebauungsplanes Weibhausen-Nordost am Bahnweg 3 beschäftigen. Es liege im Ermessen der Gemeinde, ob ein Bebauungsplanänderungsverfahren eingeleitet werden soll, sagte Bürgermeister Josef Mayr. Der Änderung des Bebauungsplanes Weibhausen-Nordost entsprechend dem vorliegenden Planentwurf wurde im vereinfachten Verfahren ohne Gegenstimme zugestimmt.

Zur Änderung des Flächennutzungsplanes im Bereich Plattenberg gab Bürgermeister Mayr das Immissionsschutzgutachten bekannt. Geschäftsleiter Franz Röckenwagner ging auf die Beurteilung des Sachverständigenbüros Hoock farny Ingenieure aus Landshut ein. Die landwirtschaftlichen Betriebe in Plattenberg sind aufgrund des Abstandes zur geplanten Wohnbebauung nicht in ihrer Entwicklung eingeschränkt.

In der Diskussion wurde die Ausweisung von Grundstücken im Rahmen des Einheimischenmodells begrüßt und eine geringfügige Erweiterung des geplanten Wohngebietes in Richtung Obermoosen sowie die Festlegung des Grünstreifens als Ausgleichsfläche vorgeschlagen. Bürgermeister Mayr kündigte an, dass er die geplante Ausweisung mit dem Kreisbaumeister besprechen und den Gemeinderat in der nächsten Sitzung darüber informieren werde.

Weiter lag dem Gemeinderat ein Bauantrag zur Umnutzung der landwirtschaftlichen Maschinenhalle in eine Werkstatt für Metallbearbeitung vor. Da alle Voraussetzungen erfüllt sind, wurde das gemeindliche Einvernehmen einstimmig erteilt. fr fr