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Rund 2000 Besucher beim Faschingszug

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Chieming – Vier lange Jahre haben die Chieminger seit dem letzten Faschingszug warten müssen. Dieser findet eigentlich im Rhythmus von zwei Jahren statt, doch 2014 fiel er wegen eines Todesfalls eines Vorstandsmitglieds der Chieminger Faschingsfreunde aus.


Mit großer Erwartung sahen Chiemings Bürger und etwa zweitausend Besucher trotz Dauerregens diesem Ereignis des Frohsinns entgegen. Offenbar hat sich das gelohnt: Sie waren von dem Gebotenen hellauf begeistert. Viele Besucher fanden sich bereits am Aufstellungsort am Mühlenweg, an der Max-Kurz- und Pfaffinger Straße ein, um möglichst viel vom Gaudiwurm und der Narretei mitzubekommen.

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Mehr als 40 liebevoll gestaltete Wagen, die mit viel Liebe zum Detail in zahlreichen Stunden von Faschingszünften und Vereinen erstellt worden waren, waren zu sehen. Der Gastgeber und Veranstalter, die Chieminger Faschingsfreunde, führten den Zug an, flankiert von der Garde in Begleitung der Blasmusik. Mit dabei war eine stattliche Zahl an Faschingsvereinen – dazu zählte stets in treuer Verbundenheit »Blau-Weiß Kammer«, die »Elfer aus Trostberg« wie auch die »Oidnmarkta Bochratzn«. Zwischen den Wagen marschierte in bunten Kostümen eine große Menge an Fußgruppen, präsentierte manche Narretei und so waren dem Vergnügen keine Grenzen gesetzt.

Auch Gastgilden aus der Umgebung bereicherten den etwa einen Kilometer langen Gaudiwurm. Zu sehen waren auch Wagen mit den bekannt aktuellen Chieminger Themen. An der Hauptstraße wurde das närrische Gefolge vom Chieminger Prinzenpaar Julia I. (Julia Schrobenhauser) und Paul I. (Paul Neubert) mit großer Herzlichkeit begrüßt.

Der Zug endete vor dem Festzelt am großen Parkplatz bei der Mutter-Kind-Kurklinik. Für ausgelassene Stimmung sorgte dort die Oktoberfest-Kapelle Chieming, die dafür bekannt ist, dass kein Auge trocken bleibt. So fand das muntere Treiben lange kein Ende. OH