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Rund 150 Pferde waren beteiligt

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Auch ganz junge Reiterinnen nahmen am Michaeliritt teil und freuten sich über den Segen.

Inzell – Bei kühlem, aber trockenem Herbstwetter zogen am Sonntag 116 Pferde mit ihren Reitern auf dem Rücken und 34, eingespannt in 15 Festwagen oder Festtagskutschen, beim traditionellen Michaeliritt durch Inzell hinauf zur Liebfrauenkirche nach Niederachen.


Pfarrer Quirin Strobl segnete dort die vorbeiziehenden Pferde und Reiter. Tausende Zuschauer säumten den Weg des Zuges und freuten sich an den festlich geschmückten Rössern, den Kutschen und Festwagen sowie an den Teilnehmern in ihren Trachten und Festtagsgewändern.

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Am frühen Nachmittag setzte sich der Traditionszug unter Glockengeläut vom Badepark aus in Bewegung. Im Mittelpunkt stand, wie jedes Jahr, der vom Gartenbauverein Inzell wunderbar geschmückte Wagen mit der Figur des Schutzpatrons der Inzeller Pfarrkirche, dem Heiligen Michael. In den Festkutschen hatten die Ehrengäste des Umritts, unter ihnen Traunsteins Landrat Siegfried Walch und Bürgermeister Hans Egger mit Frauen, sowie Paare, die in diesem Jahr ein Diamantenes oder Goldenes Ehejübiläum feierten, Platz genommen.

Auf zwei weiteren Wagen untermalten die Musikkapellen aus Inzell und Weißbach an der Alpenstraße den Umzug musikalisch. Wie in den letzten Jahren auch, waren die Inzeller Traditionsvereine und Trachtenkinder aus Inzell und Weißbach mit auf den Festwagen vertreten.

Der Umzug endete am Badepark. Dort unterhielt die Musikkapelle Inzell die Teilnehmer und Gäste der Pferdewallfahrt mit bester Blasmusik. In dieser Harmonie endete ein rundum gelungenes Brauchtumsfest mit ungebrochener Anziehungskraft. wb