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Rund 100 Asylbewerber sollen nächste Woche kommen

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In den ehemaligen Telekom-Gebäuden lebt aktuell nur eine dreiköpfige Familie aus Syrien. (Foto: Schwaiger-Pöllner)

Traunstein – Die neue Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber an der Seuffertstraße ist noch immer so gut wie leer: Nur eine dreiköpfige Familie aus Syrien lebt dort. Ab nächster Woche wird sich das ändern: Dann werden rund 100 Asylbewerber dort einziehen. Sie waren bislang in einer Gemeinschaftsunterkunft in Neuötting untergebracht, müssen dort aber wegen anstehender Sanierungsarbeiten ausziehen. Das teilt die Regierung von Oberbayern auf Nachfrage mit.


Die Asylbewerber, die ab nächster Woche an der Seuffertstraße leben werden, sind überwiegend aus Afghanistan, Eritrea, dem Irak, Nigeria und Syrien. Nach deren Ankunft soll die Unterkunft Schritt für Schritt weiter belegt werden. In den ehemaligen Telekom-Gebäuden ist Platz für rund 160 Flüchtlinge.

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Die Regierung von Oberbayern ist seit Mitte Dezember 2015 Mieter der Gebäude und damit zuständig für die zentrale Unterkunft. Die Häuser aus den 1950er Jahren gehören seit Februar 2015 der Wohnbaugesellschaft des Landkreises Traunstein. Die ehemaligen Büroräume wurden im vergangenen Jahr mit möglichst wenig Aufwand zu zweckmäßigen Wohn-, Wirtschafts- und Verwaltungsräumen umgebaut. Zu Verzögerungen beim Einzug von Asylbewerbern kam es, weil es durch die Vielzahl an Unterkünften, die bundesweit einzurichten sind, Lieferengpässe beim Mobiliar gibt. san