Ruhestand für Toni Bader

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Kunsterzieher Toni Bader erhielt als großer Udo-Lindenberg-Fan nicht nur ein großes Bild des Musikers, sondern auch einen ähnlichen Hut. (Foto: Giesen)

Marquartstein – Mit einer kleinen Feier und einer Ausstellung im Kulturraum der Schule wurde der beliebte Kunsterzieher Toni Bader verabschiedet. Er hat 16 Jahre lang am Staatlichen Landschulheim unterrichtet.


Bader selbst legte 1969 am LSH das Abitur ab und studierte dann an der Akademie für Bildende Künste in München. Nach verschiedenen Stationen an Gymnasien in München, Burghausen, Gars am Inn, Rosenheim und Prien, führte ihn sein Weg zurück ins Achental. Toni Bader gestaltete unzählige Bühnenbilder für die Theateraufführungen am Landschulheim und organisierte Exkursionen und Ausstellungen von Schülerarbeiten. Im Unterricht standen für ihn immer die Schüler im Vordergrund.

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Die Verabschiedung hatte Baders Kunstkollege Karl-Heinz Hauser organisiert. Seine ruhige Art, Probleme zu lösen, sei nicht nur in neun Jahren als Personalrat für das Kollegium hilfreich gewesen, sondern auch immer für die Schüler, so Hauser. Neben vielen anderen Geschenken bekam Toni Bader als großer Udo-Lindenberg-Fan vom Personalrat einen typischen Udo-Lindenberg-Hut, der in dem Geschäft gekauft wurde, in dem auch der Musiker seine Hüte besorgt. Kollegen und Schüler hatten dazu das Bild des Musikers angefertigt. Als Überraschung konnte sich bei der Verabschiedung jeder Besucher selbst auf einer Druckerpresse im Tetraprint »den Toni drucken«.

Seit seiner Jugend engagiert sich Toni Bader bei der Bergwacht. Das und auch die eigene künstlerische Arbeit wird ihn im Ruhestand verstärkt beschäftigen. gi

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