weather-image

Rüstige Senioren gesucht

0.0
0.0

Traunstein. Die Stadt Traunstein sucht rüstige Senioren, die ehrenamtlich bei einer Generationen übergreifenden Kinderbetreuung in der Grundschule einspringen wollen, wenn Betreuungskräfte der Stadt Traunstein ausfallen. Diese Bitte äußerte Oberbürgermeister Manfred Kösterke in der jüngsten Sitzung des Seniorenbeirats der Stadt.


Nach den Worten des Stadtoberhaupts werden die Betreuungskräfte für die Mittagsbetreuung, für die Ganztagsklasse und auch für die Hausaufgabenhilfe von der Stadt Traunstein gestellt. Die Stadt könne aber aus finanziellen Gründen keine feste »Springerkraft« für den Fall beschäftigen, dass eine der Betreuungskräfte ausfalle. Die Frage sei deshalb, ob es aus dem Kreis der Traunsteiner Senioren Interessierte gebe, die sich als »Springer« zur Verfügung stellen. »Dabei geht es nicht um eine feste, ganzjährige Tätigkeit«, betonte Kösterke. Für diese »Schulpaten« ergäben sich bestimmt interessante Einsatz- und Aufgabenbereiche. Weitere Informationen dazu erteilt in der Stadtverwaltung Florian Langer (Telefon 0861/65-229).

Anzeige

Neuer Anlauf für Mehrgenerationenspielplatz

Einen neuen Anlauf für einen Mehrgenerationenspielplatz am Wochinger Spitz will der Seniorenbeirat unternehmen. Einige Mitglieder hatten sich beim Rosenheimer Seniorenbeiratsvorsitzenden Horst Halser informiert. Als wichtigste Erkenntnisse aus dem Gespräch nannten der Vorsitzende Dieter Reichenau und Friedl Bogner, dass es ein zentral gelegener Platz für alle Generationen mit leichten Bewegungs- und Koordinationsgeräten sein müsse.

Die Seniorenbeauftragte Ingrid Bödeker erklärte, dass Traunstein im Gegensatz zu Rosenheim in der glücklichen Lage sei, mit dem Wochinger Spitz einen Platz zu haben, der schon hergerichtet sei, und wo man nur noch die Geräte aufstellen müsse. Otto Blaß und Schorsch Mayer schlugen daher vor, das Gespräch mit den Stadtratsfraktionen zu suchen, um sie anhand von Unterlagen davon zu überzeugen, dass der Wochinger Spitz als Platz absolut sinnvoll sei.

Zum Buswartehäuschen am Maxplatz – einige Leute beklagen eine fehlende Überdachung – sagte der Oberbürgermeister, dass bis vor Kurzem keine Notwendigkeit dafür bestanden habe; mit Duldung der Raiffeisenbank seien zwei Wartebänke unter dem Vordach des Bankgebäudes untergebracht gewesen. Inzwischen habe die Stadt die Bänke aber entfernen müssen, weil sie in der Nacht »heimgesucht« worden seien; Kösterke sprach von »Hinterlassenschaften«, auf die er nicht näher eingehen wollte. Die Bänke stünden jetzt auf der Bauminsel an der Bushaltestelle – aber eben ohne Dach. Die Frage sei nun, ob man zwischenzeitlich ein Bushäuschen seitlich bei der Infotafel aufstellen sollte. »Vor oder zwischen den Bäumen geht es nämlich nicht«, so Kösterke.

In diesem Zusammenhang wies der Rathauschef auch auf die fertige Überplanung zur Neugestaltung des Maxplatzes hin. Diese läge in der Schublade, jedoch habe man sich noch nicht dazu durchgerungen, den Umbau anzugehen.

Rufbus: Dreijährige Probephase geplant

In Sachen Rufbus berichtete das Stadtoberhaupt, dass die Stadt mit dem RVO eine Pilotlösung in Traunstein anbieten werde. »Das Angebot gehört jedoch noch mit dem Landratsamt und der Regierung von Oberbayern abgeklärt.« Im April solle dann der Stadtrat darüber entscheiden. Das Projekt werde bei einem positiven Beschluss 2014 mit einer dreijährigen Probephase beginnen.

Schriftführer Siegfried Blach berichtete, dass er bei der Bezirksversammlung der Landesseniorenvertretung Bayern zum stellvertretenden Sprecher von Oberbayern gewählt worden ist; Reichenau empfand es als sehr positiv, dass Traunstein nun im Bezirk vertreten sei. Blach wurde anschließend auch zum Delegierten für den Bezirks- und Landesverband gewählt. Ersatzdelegierter ist Peter Perseis. Bjr

- Anzeige -