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Rückblick auf das Kolping-Gedenkjahr

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Ehrungen gab es bei der Jahreshauptversammlung der Kolpingfamilie Traunstein. Unser Bild zeigt (von links) Christa Sammer, Sebastian Eisenreich, Paul Loch, Hans Kösterke, Isidor Rosenegger und Kaplan Andreas Lederer, den neu gewählten Präses.

Traunstein. Auf ein ereignisreiches Jahr blickte die Kolpingfamilie Traunstein bei ihrer Jahreshauptversammlung zurück. Christa Sammer, die Sprecherin des Leitungsteams, gab einen Rückblick über die Aktivitäten der vergangenen acht Monate. So erinnerte sie daran, dass das Jahr 2013 das Jahr des 200. Geburtstags des Gründervaters Adolph Kolping war.


Viele Feiern fanden das Jahr über auf diözesaner Ebene statt, wo sich auch jeweils Mitglieder aus Traunstein beteiligten. Aber auch die Kolpingfamilie Traunstein feierte ihr 160-jähriges Bestehen – sie ist damit einer der ältesten Vereine der Stadt. »Ein Verein lebt aber nur«, so Sammer, »wenn er mit Leben erfüllt wird und sich die Mitglieder einbringen und das Vereinsleben mitgestalten.«

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So gehört zum festen Bestandteil im Jahreskreis das Adventskranzbinden für den Adventsbasar. Der Erlös wurde im vergangenen Jahr an die Taifun-Opfer auf den Philippinen gespendet. Nach der Nikolausaktion, bei der auf Spendenbasis über 60 Familien besucht wurden, wurde an die Aktion »Die im Dunkeln sieht man nicht« von Charlotte Wamsler ein Betrag von 1313 Euro übergeben.

Anlässlich des 160. Geburtstags der Kolpingfamilie wurde am Papst-Benedikt-Orgelwerk der Stadtpfarrkirche St. Oswald eine Orgelpatenschaft übernommen, auf internationaler Ebene wurde das Kinderheim St. Michael in Pudur/Indien unterstützt und am Ort bedachte man die Bürgerhilfsstelle beim Landratsamt. Großen Zuspruch fand die mit dem Katholischen Frauenbund zusammen organisierte Podiumsdiskussion mit den Bürgermeisterkandidaten der Stadt Traunstein zur Kommunalwahl.

Fest eingeplant sind im Herbst und im Frühjahr die Altkleider- und Papier-Straßensammlungen. Daneben leeren Mitglieder der Kolpingfamilie die aufgestellten Container mit Altkleidern. Isidor Rosenegger, der seit Jahren die Sammlungen auch auf Bezirksebene organisiert, berichtete, dass all das ehrenamtlich geschieht, damit vom Erlös die Kolpingfamilie mit kleineren und größeren Spenden am Ort, aber auch international helfen kann.

Christa Sammer, die Sprecherin des Leitungsteams erinnerte noch an zwei besondere Ereignisse: Sebastian Eisenreich, der auch im Vorstand tätig ist, wurde von der Stadt Traunstein mit dem Goldenen Verdienstabzeichen für außerordentliche und besondere Leistungen und Verdienste um das Ehrenamt in der Stadt Traunstein geehrt. Eisenreich, der in verschiedenen Funktionen in der Kolpingfamilie tätig war, war engagierter Organisator und Tanztrainer des jüngsten Schäfflertanzes. Die Kolpingfamilie Traunstein freut sich, dass durch diese Auszeichnung der Stadt Traunstein der ehrenamtliche Einsatz über viele Jahrzehnte hinweg gewürdigt wurde. Eine besondere Freude war auch, dass bei der Jahreshauptversammlung Hans Mayer anwesend war, der seit über 82 Jahren Mitglied der Kolpingfamilie ist und vor kurzem seinen 100. Geburtstag feierte. Wolfgang Mayer, Kassier der Kolpingfamilie, gab einen Überblick über die Finanzen des Vereins. Im Rahmen einer Nachwahl wurde Kaplan Andreas Lederer zum neuen Präses der Kolpingfamilie gewählt. Sebastian Eisenreich oblag es, Hans Kösterke, Paul Loch und Wolfgang Mayer für 50 Jahre Mitgliedschaft bei Kolping zu ehren.