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Rudolf und Marietta Adam bilden die neue Spitze

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Der Stellvertretende VdK-Kreisvorsitzende Rudi Göbel (links) gratulierte dem neuen Erlstätter VdK-Ortsvorsitzenden Rudolf Adam und dessen Ehefrau und Stellvertreterin Marietta Adam zur Wahl. (Foto: Müller)

Grabenstätt. Der VdK Erlstätt hat einen neuen Vorstand. Zum Vorsitzenden bestimmten die Mitglieder einstimmig Rudolf Adam. Er beerbt Paul Kohlbeck, der aus persönlichen Gründen nicht mehr kandidierte. Adams Ehefrau Marietta löst den bisherigen Zweiten Vorsitzenden Hans Gschirr ab, der dem Verein aber als Beisitzer erhalten bleibt.


Elsa Linner wurde für vier weitere Jahre als Schriftführerin bestätigt. Beisitzer sind neben Gschirr auch Brigitte Schiel, Anneliese Schauer, Peter Schillinger, Helmut Pietsch und Josef Linner. Schiel ist zudem für die Kasse zuständig. »Wir haben eine wunderbare neue Vorstandschaft«, kommentierte der Stellvertretende VdK-Kreisvorsitzende Rudi Göbel die Wahl.

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Verdiente Mitglieder wurden geehrt

Die zahlreichen Ehrungen nahmen Adam, Kohlbeck und Göbel gemeinsam vor. Über Ehrennadeln in Gold freuten sich Elsa Linner, Sepp Linner, Stefanie Tschunko und Johann Streitwieser, die alle 30 Jahre dabei sind. Rita Steiner und Klaus Quäschling wurden für 25 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Helga Bauer, Lorenz Langmaier, Svetlana Rößner, Josef König, Hedi Weiland und Johann Schützinger traten vor zehn Jahren bei.

Für 20 Jahre ehrenamtlicher Tätigkeit im Vorstand bekamen Helmut Sirsch, Konrad Umkehrer, Josef Linner und Helmut Pietsch die große Ehrenmedaille überreicht. Die große Anstecknadel für zwölf Jahre Ehrenamt im Sozialverband erhielten Elsa Linner und Wilhelm Muggenhamer.

Wie der scheidende VdK-Vorsitzende Kohlbeck anmerkte, verfüge der Ortsverband derzeit über 112 Mitglieder. Dies sei ein Rückgang um vier Personen. Die Vorstandschaft habe sich einmütig gegen die Beitragserhöhung von fünf auf sechs Euro ausgesprochen, sich aber auf einer Versammlung der Ortsvorsitzenden im Kreisverband damit nicht durchsetzen können, bedauerte Kohlbeck. »Wir haben einfach viele Mitglieder, von denen wir kaum einen höheren Beitrag erwarten können«, betonte er. Mit einer Optimierung der im Landesverband vorhandenen Finanzmittel hätte man »eine Anhebung durchaus vermeiden können«. Auch weil sich der Kreis der Sammler auf vier Personen mit einem Durchschnittsalter von 75 Jahren verringert habe, werde man an der HWH-Sammlung (»Helft Wunden Heilen«) nicht mehr teilnehmen, so Kohlbeck. Der Sozialverband VdK sollte »bei der Politik, den Parlamenten und der Sozialrechtsprechung energischer die Umsetzung der Sozialstandards einfordern«. Auch bei der Forderung, den Mehrwertsteuersatz auf Medikamente von 19 auf sieben Prozent abzusenken, müsse der Landesverband »bissiger« auftreten. Göbel ärgerte sich über den Riester-Renten-Kompromiss und das unsoziale Verhalten einiger Krankenkassen, deren Leistungskatalog von der Politik bestimmt werde.

Bürgermeister Schützinger lobte den VdK

Schriftführerin Linner blickte unter anderem auf die letztjährigen Ausflüge zurück. Ehrenvorsitzender Helmut Sirsch vermeldete stellvertretend für Konrad Umkehrer einen erfreulichen Kassenstand. Bürgermeister Georg Schützinger dankte Kohlbeck für dessen Einsatz als Vorsitzender und Ortsvereinssprecher. Er hob die Bedeutung des Sozialverbandes in einer Zeit hervor, in der immer mehr Menschen Hilfe benötigen. »Der VdK Erlstätt ist ein wichtiger Bestandteil der Dorfgemeinschaft«, lobte Zweiter Bürgermeister Robert Muggenhamer. mmü