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Rottau erhält eine eigene Bedarfsampel

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An dieser Stelle wird die Bedarfsampelanlage installiert. Die Gemeinde wird 15 000 Euro ausgeben, um den Fußgängern eine sichere Querung der stark befahrenen Straße zu ermöglichen. (Foto: Eder)

Grassau – Rottau bekommt eine Bedarfsampel. Das gab Bürgermeister Rudi Jantke in der ersten Sitzung des Marktgemeinderats nach der Sommerpause bekannt.


Nach vielen Bemühungen der Gemeinde habe die Untere Verkehrsbehörde im Landratsamt nun der Installierung einer Bedarfsdrückerampel zugestimmt. Dieses Ziel sei mit Unterstützung der Gemeinderäte der Allgemeinen Einwohnerschaft Rottau, aber vor allem auch durch die Stellungnahmen der Senioren- und Behindertenbeauftragten Rudi Klingler (zuständig für Grassau) und Hans Zott (Landkreis) erreicht worden. Das Staatliche Bauamt sehe zwar keinen zwingenden Grund für die Ampelanlage, lehne diese aber auch nicht ab, sofern die Gemeinde die Kosten übernimmt, sagte Jantke in der Sitzung.

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Die Bereitschaft zur Kostenübernahme von 15 000 Euro habe die Gemeinde bereits signalisiert. »Das ist sehr gut investiertes Geld«, betonte der Rathauschef. Mit der Ampelanlage können Schulkinder aber auch ältere Leute die Bundesstraße sicher queren. Die Gemeinde sei Bauherr und übernehme die Abwicklung. Neben den Investitionskosten von 15 000 Euro sind jährliche Unterhaltskosten von 800 Euro zu erwarten. Christian Buchner (AE) hob die Leistung der Seniorenbeauftragten nochmals hervor und dankte im Namen der Rottauer Bürger. »Die Ampel ist eine gute Sache für alle Rottauer«, sagte er. Einhellig stimmte das Gremium der Kostenübernahme zu.

Seit Dienstag ist auch die Vollsperrung zwischen Grassau und Rottau aufgehoben. Knappe zwei Wochen wurde der Verkehr großräumig über die Autobahn Grabenstätt/ Bernau umgeleitet. Sepp Grießenböck bemängelte, dass die Vollsperrung erst spät angekündigt wurde und auch keine Gespräche mit den Anliegern geführt wurden. Hierzu informierte der Bürgermeister, dass für diese Straßenbaumaßnahme das staatliche Bauamt zuständig war. Die Gemeinde habe dennoch das Bauamt darauf hingewiesen, frühzeitig zu informieren. Positiv sei aber, dass in der kurzen Zeit die Straße wieder in einen Top-Zustand gebracht wurde, lobte Jantke. tb