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Rosentage waren wieder ein Besuchermagnet

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Mit fast 8300 Gästen war der Samstag der besucherstärkste Ausstellungstag, den es bisher bei den Traunsteiner Rosentagen je gab. Besonders die romantische Lichternacht am Abend lockte die Besucher auf das Gelände. Viele weitere Bilder von den Rosentagen sind auf Seite 9 unserer Ausgabe und im Internet unter www.traunsteiner-tagblatt.de/fotos zu finden. (Foto: Poschinger)

Traunstein. Weder das Gewitter am Samstagabend noch die kühlen Temperaturen zum Auftakt konnten den Erfolg der 3. Traunsteiner Rosentage schmälern. Über 18 000 Besucher – genau so viele wie im Vorjahr – strömten an den vergangenen drei Tagen in die beiden Traunsteiner Stadtparks und brachten für den Samstag sogar einen neuen Rekord: Fast 8300 Gäste kamen an diesem Tag zum Gelände, so viele wie noch nie. Besonders die romantische Lichternacht am Abend lockte viele an.


Umso mehr bedauert Thomas Miller, Vorsitzender der Werbegemeinschaft, dass am Samstag das Wetter nicht bis zum Schluss mitgespielt hat. »Aus Sicherheitsgründen mussten wir das Gelände gegen 22 Uhr schließen«, erklärt Thomas Miller.

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Feuerdeifen heizten die Stimmung an

Ein heftiges Gewitter entlud sich über der Großen Kreisstadt und beendete so die Veranstaltung vorzeitig. Zu diesem Zeitpunkt hatten nicht nur die Aussteller und die Veranstalter mit vielen Lichtern für eine romantische Stimmung gesorgt, sondern auch die Bergener Feuerdeife und die fabelhaften Figuren auf Stelzen die Stimmung »angeheizt«.

Mit dem guten Besuch am Samstag konnten die Veranstalter – die Rosentage werden von Werbegemeinschaft und Stadtmarketing ausgerichtet – auch den etwas schwächeren Freitag ausgleichen. Der Auftakt war bestimmt von kühlen Temperaturen und dem einen oder anderen Regenschauer. Ganz im Gegenteil zu den heißen Temperaturen am gestrigen Sonntag.

Das Sommerwetter lockte erneut Tausende von Besucher an und bescherte auch den 123 Ausstellern am Abschlusstag noch einmal sehr gute Geschäfte. Da musste so mancher Einkäufer zum Abtransport seiner Waren kreativ sein und etwa den Kinderwagen zum Topfhalter umfunktionieren.

Eine Premiere waren die 3. Traunsteiner Rosentage für Julia Artes als Rosenkönigin. »Es war eine ganz tolle Erfahrung. Schade, dass die Rosentage schon wieder vorbei sind«, so Artes wehmütig. Die 23-Jährige zählte an den drei Veranstaltungstagen zu den meist fotografiertesten Personen. Aber nicht nur viele Kinder, sondern auch Touristen aus aller Welt wollten sich mit der blonden Traunsteinerin gemeinsam ablichten lassen. Die passende Autogrammkarte von der Traunsteiner Rosenkönigin gab es natürlich noch dazu.

In diesen drei glücklichen Tagen wollten die Veranstalter aber auch die Opfer der Hochwasserkatastrophe im Landkreis nicht vergessen. Vor genau zwei Wochen herrschten noch Ausnahmezustand und Land unter in vielen Gemeinden. Das hatten auch die Besucher der Rosentage nicht vergessen: Zahlreiche Spender beteiligten sich an der Aktion der Rosentage.

Das Geld in den »Hochwasserboxen« wird nun gezählt und die Summe in den nächsten Tagen an Landrat Hermann Steinmaßl übergeben. apo