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Rosentage waren wieder der Höhepunkt

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Traunstein. Auf zahlreichen Aktivitäten seit der Jahreshauptversammlung im Frühjahr blickte die Vorsitzende des Gartenbauvereins Traunstein, Barbara Jamnik, in der Herbstversammlung im Landgasthaus Jobst in Rettenbach zurück. Höhepunkt war die Teilnahme an den 3. Traunsteiner Rosentagen, bei denen der Verein wieder mit sehr großem Erfolg mit seinem Café vertreten war.


Einen sehr großen Anteil daran hatten wie jedes Jahr die eifrigen Kuchenbäckerinnen, die von Jamnik ein besonders großes Lob erhielten. Als Dank für sie und alle anderen fleißigen Helfer gab es eine Tombola, bei der jedes Los ein Treffer war.

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Für alle »Fans« des Cafés hatte die Vorsitzende allerdings eine traurige Nachricht: Bei den nächsten Rosentagen wird es der Gartenbauverein nicht mehr betreiben, sondern sich nur noch auf die Besetzung der Kassenhäusl beschränken. Der Grund: Jamnik hofft durch diese Aufgabenreduzierung leichter jemand gewinnen zu können, der in zwei Jahren ihre Nachfolge antreten soll.

Ein weiteres Glanzlicht im Jahresverlauf war ein Rundgang mit dem Friedhofsgärtner Josef Häusler über den Waldfriedhof. »Wir haben viele Dinge erfahren, an denen wir oft achtlos vorbeigegangen sind«, so Jamnik. Der wiederum organisierte Pflanzentausch sei gut angenommen worden. Wogegen beim Herbstkranzbinden die Nachfrage eher dürftig gewesen sei. Vielleicht, so ver-mutete sie, hätten die meisten Mitglieder das Binden bereits erlernt. Zweimal waren die Gartler unterwegs: Der eine Ausflug führte ins Trentino, der andere ins Innviertel.

Oberbürgermeister Manfred Kösterke dankte dem Gartenbauverein für dessen großen Einsatz bei den Traunsteiner Rosentagen. Er sprach die Hoffnung aus, dass man die Rosentage auch in Zukunft so erfolgreich durchführen könne wie in diesem Jahr, als das Wetter gut mitgespielt habe und sehr viele Besucher – auch aus Salzburg, Oberösterreich und Tirol – gekommen seien. Ein Wermutstropfen werde sicherlich sein, dass es die guten Kuchen vom Gartenbauverein nicht mehr geben werde.

Der Stadtrat habe beschlossen, sich für die Landesgartenschau 2022 zu bewerben, informierte der Oberbürgermeister. »Wir werden dazu Informationsveranstaltungen und eine Bürgerwerkstatt für Ideen und Mithilfe der Bürger durchführen«, kündigte Kösterke an. Bis zum 10. Januar müssten die Bewerbungsunterlagen abgegeben werden. Im Frühjahr werde dann von einer Kommission die »Bereisung« der Stadt vorgenommen, betonte er. »Bei einer Landesgartenschau geht es aber nicht nur um Blumen und Gärten, sondern auch um städtebauliche Dinge«, machte der Oberbürgermeister deutlich. Er lud alle Bürger ein, sich aktiv zu beteiligen und Ideen einzubringen. »Der Sachverstand ist vorhanden, wir werden ihn bei der Bürgerwerkstatt einfordern«, so Kösterke.

Abgerundet wurde die gut besuchte Herbstversammlung mit einer Powerpoint-Präsentation des Landesverbands für Gartenbau und Landespflege über das Thema »Mit Zwiebel- und Knollenpflanzen durch das Gartenjahr«. Gezeigt wurde eine große Vielzahl von Blumen wie beispielsweise Tulpen, Lilien, Dahlien, Gladiolen, Begonien, Alpenveilchen und Herbstzeitlosen. Dazu gab es auch jede Menge Tipps für deren Pflanzung, Pflege und Überwinterung. Bjr