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»Rosentage eine unglaubliche Erfolgsgeschichte«

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Rosenkönigin Johanna I. und Prinzessin Carolyn verteilten Rosen an die Besucher. (Fotos: Reiter)
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Biathlet Andreas Birnbacher aus Schleching schrieb Autogramme. Sein jüngster Fan war der kleine Luis.

Traunstein – Es war eine Eröffnung wie im Bilderbuch: Die Sonne strahlte, die Besucher strömten auf das Rosentagegelände und die Brassband »After 8« sorgte für beschwingte Klänge. Kein Wunder,  dass  auch   Ehrengast Andreas Birnbacher bestens gelaunt war und fleißig Autogramme schrieb. Oberbürgermeister und Schirmherr Christian Kegel sprach im Zusammenhang mit den Rosentagen »von einer unglaublichen Erfolgsgeschichte«.


Schon vor dem offiziellen Start standen die Besucher Schlange an den Eintrittshäuschen. In der Kutsche fuhren dann Rosenkönigin Johanna I. und die neue Rosenprinzessin Carolyn mit Oberbürgermeister Christian Kegel und dem stellvertretenden Landrat Sepp Konhäuser vor. Die Moderation bei der Eröffnung übernahm Stadtmarketing-Geschäftsführer Jürgen Pieperhoff.  Er  dankte besonders Thomas Miller, dem Chef der Werbegemeinschaft, »der Unglaubliches geleistet hat«.

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Es sei nie einer allein, der so etwas auf die Beine stelle, betonte dieser. »Das kannst du nur mit vielen Kräften schaffen«, sagte Thomas Miller, der die über 80 freiwilligen Helfer hervorhob. Besonders freute er sich, dass der erfolgreiche Biathlet Andreas Birnbacher aus Schleching als Ehrengast zur Eröffnung gekommen war. Im April habe dieser bereits die Pflanze »Willis Bienenparty« zur Bayerischen Pflanze des Jahres getauft, »er hat also was übrig für Pflanzen«, sagte Thomas Miller.

»Rosentage eine Minilandesgartenschau«

Das bestätigte Andreas Birnbacher im Gespräch mit dem Traunsteiner Tagblatt. »Ich kenn' mich zwar nicht so gut aus mit Blumen, aber mir gefallen sie.« Bislang sei eher seine Frau im Garten aktiv, »doch vielleicht habe ich jetzt auch mehr Zeit dafür«, sagte der 34-Jährige, der seine Karriere heuer nach der WM in Oslo beendet hat. »Bislang war ich fast nur auf Sportveranstaltungen. Ich finde es schön, dass jetzt auch Platz für so etwas ist«, sagte er bei der Eröffnung. »Gerade als Häuslebauer ist es interessant zu sehen, was es so alles gibt.«

Oberbürgermeister Christian Kegel hob das »unglaubliche Ambiente« der Rosentage hervor. Sie seien eine Erfolgsgeschichte – und das schon zum sechsten Mal. »Niemand kann sich vorstellen, was das für eine harte Arbeit für die Verantwortlichen ist.« Kegel dankte besonders der Familie Miller. In Anspielung auf seine Schirmherrschaft sagte der Oberbürgermeister: »Ich habe zwar einen Schirm dabei, aber ich hoffe, dass ich ihn nicht brauche.«

»Die Rosentage sind auch für den Landkreis wichtig«, betonte der stellvertretende Landrat Sepp Konhäuser. Denn die Besucher kämen von weit her. Er erwähnte die Landesgartenschau, »die leider nicht nach Traunstein kommt. Aber zumindest haben wir mit den Rosentagen eine Minilandesgartenschau – und das jedes Jahr«, freute sich Sepp Konhäuser.

Rosenkönigin Johanna I. ging auf ihr erstes Amtsjahr ein und betonte: »Ich war viel unterwegs.« Immer wieder habe sie gehört, dass die Rosentage ein Vorbild auch für andere Orte und Städte seien. »Die wollen auch so eine tolle Veranstaltung«, sagte sie.

Erstmals gibt es heuer im Rahmen der Rosentage auch eine Sonderausstellung »Hochzeit«. Diese findet im Kulturzentrum statt. Am heutigen Samstag öffnen die Rosentage um 10 Uhr. Wenn das Wetter mitspielt, dann findet von 19 bis 23 Uhr eine romantische Lichternacht auf dem gesamten Ausstellungsgelände statt.

Kostenlose Kutschenfahrten und »Blaulichttag«

Ein besonderes Erlebnis wird es am morgigen Sonntag geben: Ab 11 Uhr gibt es kostenlose Kutschenfahrten durch die Innenstadt und auf der Maxstraße findet ein großer »Blaulichttag« statt. Hier präsentieren sich verschiedenste Hilfs- und Rettungsorganisationen. Außerdem öffnen viele Geschäfte um 12 Uhr und laden zu einem gemütlichen Einkaufsbummel am verkaufsoffenen »Rosen-Sonntag« ein. KR