weather-image
13°

Rosen sind pflegeleichter als ihr Ruf vermuten ließe

5.0
5.0
Bildtext einblenden
Wer eine Rose kaufen will, sollte auf eine gute Qualität achten. (Foto: Artes)
Bildtext einblenden

Eine üppig blühende, duftende Rose ist für viele der Inbegriff von Gartenschönheit. Dennoch trauen sich Hobbygärtner oft nicht an die Königin der Blumen heran. Ganz zu Unrecht: Denn wer ein paar Tricks befolgt, hat auch Erfolg mit Rosen.


Noch immer hängt Rosen das Image an, besonders anspruchsvoll zu sein. Das kommt unter anderem davon, dass Rosen als sogenannte Starkzehrer einen großen Hunger auf Nährstoffe haben. Wenn sie nicht ausreichend und ausgewogen gedüngt werden, am besten mit organischem Dünger wie Hornspäne, können sie auch nicht gedeihen. Wenn gegossen wird, dann sollte es so viel sein, dass das Wasser bis zu den Wurzeln in den unteren Erdschichten vordringt.

Anzeige

An den Standort stellt eine Rose ebenfalls Ansprüche, in einer dunklen Terrassenecke wird sie nicht gedeihen. Sie braucht einen luftigen Standort, an dem auch mal der Wind weht und auf den mindestens vier Stunden am Tag die Sonne scheint. Zudem benötigen die Wurzeln Platz. Auf dem Feld reichen sie bis zweieinhalb Meter in die Tiefe. Sollen Rosen auf Dauer im Topf oder Kübel gedeihen, muss dieser mindestens 50 Zentimeter tief sein. Eine im Container gezogene Rose kann dabei von März bis September verpflanzt werden.

Um an modernen wie an nostalgischen Rosen lange Freude zu haben, sollten Kunden beim Kauf auf dunkelgrünes, gesundes Laub und einen kräftigen Wuchs achten. Die stabilsten Triebe müssen unten fingerdick sein. Dünne, weiche Äste, die nur angebunden aufrecht stehen, deuten hingegen auf minderwertige Qualität hin. Wer Rosen aus deutscher Kultur direkt in der Baumschule oder im guten Fachgeschäft kauft, der kann eigentlich nichts falsch machen. Rosensträucher gibt es in vielen Varianten – von kleinen Bodendeckern mit 20 Zentimetern Höhe, über Beet-, Strauch- und Kletterrosen bis hin zu gigantischen Ramblerrosen, die sich bis zu 20 Meter nach oben schlingen. Roseneinsteiger sollten zu Sorten mit dem ADR-Prädikatssiegel der Allgemeinen Deutschen Rosenneuheitenprüfung greifen. Um diese Auszeichnung zu bekommen, muss eine Züchtung unter anderem besonders robust sein und darüber hinaus drei Jahre lang ohne Spritzmittel im Freiland gesund bleiben. fb