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Rosalie war wieder die klare Siegerin

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Als Erste kamen Simon Öllerer (rechts) und Michael Steinmaßl mit der Eselin Rosalie ins Ziel, die auch im Vorjahr schon gewonnen hat. (Foto: Huber)

Teisendorf – Zu einem richtigen Publikumsmagneten hat sich in den vergangenen Jahren das Eselrennen während der Pfingstwoche in Holzhausen entwickelt.


Auch heuer ließen sich die Besucher vom regnerischen Wetter nicht abschrecken. Zwölf Esel, ihre Führer und Treiber stellten sich der Konkurrenz. Am Ende wiederholte Vorjahressiegerin Rosalie wieder ihren Erfolg und stand auf dem ersten Platz.

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Bereits zum 18. Mal wurde das Rennen vom Esel-Racing-Team Rückstetten bereits organisiert. Hans Schifflechner aus Kammer, der langjährige Sprecher dieser Veranstaltung, stellte die Esel und ihre Vorlieben in seiner bekannt humorigen Art vor und hielt auch die Zuschauer während des Rennens immer wieder auf dem Laufenden.

Dann ging es auch schon los. Je vier Esel gingen mit ihren Führern und Treiben ins Rennen, wobei jeweils der letzte Esel ausschied und in den Trostlauf kam. Nach sehr spannenden Vorläufen kam der Trostlauf. Hier konnten alle Esel, die in den Vorläufen ausgeschieden waren, nochmals starten und sich für den Endlauf qualifizieren.

Im Endlauf mussten alle fünf Esel gleichzeitig starten und die rund 100 Meter lange Rennstrecke zweimal durchlaufen. Im Treiben durfte weder mit der Hand geschlagen, noch eine Peitsche verwendet werden. Erlaubt war nur gutes Zureden, Führen am Strick und wenn notwendig, auch mal anschieben, was aber bei den meisten Eseln sowieso nicht notwendig war, weil sie selbst viel Freude an dem Spektakel hatten. Lediglich Frieda 2 von den Rauschkugeln 2 gefiel das Laufen überhaupt nicht. Sie stemmte sich total dagegen und auch das gute Zureden von Führer Sepp Seeböck und das Anschieben von Michael Hauerndinger halfen nur wenig. Dafür bekam sie (beziehungsweise ihre Begleiter) bei der Siegerehrung den Pokal als der störrischste Esel.

Den Sieg holte sich wieder die muntere Rosalie mit ihrem Führer Simon Öllinger und Treiber Michi Steinmaßl vom Bernerhof in Tengling. Rosalie hatte den Wettbewerb schon im vergangenen Jahr gewonnen. Zweiter wurde der ehemals schönste Esel Österreichs, Oskar 2, mit Christoph Jungermann und August Koch aus Hochburg Ach.

Den dritten Platz belegte Jacqueline aus Braunau, geführt wurde sie von Michael Pickl und Silvia Papst. Bei der Siegerehrung erhielten die ersten drei Teams einen Pokal, die anderen Medaillen.

Dann fand noch die große Verlosung statt. Den ersten Preis, eine Fahrt mit Eintritt für zwei Personen ins Legoland, gewann Christoph Grabner aus Holzhausen. Außerdem wurde noch ein Spanferkel, mehrere Bierpreise von der Brauerei Wieninger und einige Essensgutscheine vom Landgasthof Helminger verlost. Die Gruppe »D' Edelbrandmusikanten« sorgte den ganzen Nachmittag mit ihrer ausgezeichneten Musi für beste Unterhaltung. wh

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