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Rolf Mittelbach bleibt BRH-Vorsitzender

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Die alte und neue Vorstandschaft des BRH besteht unter anderem aus (von links) Elisabeth Wlk, Kurt Schimeczek, Erika Reidel, Rolf Mittelbach, Inge Mittelbach und Hans Garschhammer.

Traunstein - Bei der Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen des Seniorenverbandes BRH wurde die gesamte Vorstandschaft im Amt bestätigt. Damit geht Vorsitzender Rolf Mittelbach in seine dritte Amtszeit zusammen mit seinem Stellvertreter Hans Garschhammer, der Schatzmeisterin Inge Mittelbach und ihrer Stellvertreterin Elisabeth Wlk sowie der Schriftführerin Erika Reidel mit Stellvertreterin Marianne Blomann, Rechnungsprüfer bleibt Kurt Schimeczek.


Bei seinem Rechenschaftsbericht zeigte sich der Vorsitzende Rolf Mittelbach zufrieden mit der Arbeit und den Zustand des Ortsverbandes Traunstein. Die Mitgliederzahlen bewegen sich seit Jahren jetzt zwischen 110 und 130. Damit ist Traunstein in Bayern einer der größten Ortsverbände. Ein Problem ist allerdings der hohe Altersdurchschnitt im Ortsverband. Neuzugänge aus dem öffentlichen Dienst sind sehr schwer zu bekommen. Denn die Pensionisten und Rentner bleiben auch im Ruhestand meistens bei ihren Verbänden und Gewerkschaften, und Mitglieder von außerhalb des öffentlichen Dienstes kommen selten zum BRH.

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Dabei bietet der Ortsverband ein reichhaltiges Programm für seine Mitglieder an: Wöchentlich Seniorengymnastik und Kegeln – monatlich immer am ersten Mittwoch eine Versammlung mit interessanten Themen und Referenten, zum Beispiel im Juni ein Referat von Polizeihauptkommissar Gerhard Pickelmann zur Problematik der steigenden Wohnungseinbrüche, im Juli eine Podiumsdiskussion zum Thema Seniorenarbeit, im September eine Diskussion über neue Wohnformen in Alter. Ein weiterer Schwerpunkt im Vereinsgeschehen sind die Ausflugsfahrten. Im Jahre 2014 waren es 13 Fahrten mit durchschnittlich 40 Teilnehmern. Heuer werden 14 Tagesfahrten angeboten. Informationen dazu gibt es bei den Monatsversammlungen. Absolute Höhepunkte waren das Sommerfest im August im Sailer-Keller-Biergarten mit etwa 100 Besuchern und die Jahresschlussfeier im Dezember mit alpenländischem Advent, auch mit 100 Besuchern. Sonst, so Rolf Mittelbach zum Schluss seines Rechenschaftsberichtes, haben die Versorgungsempfänger in Bayern zurzeit keinen Grund zur Klage. Die Tarifergebnisse im öffentlichen Dienst werden 1:1 auf die Versorgungsempfänger übertragen. Bei den Rentnern fiel die Erhöhung in 2014 recht mager aus, dieses Jahr sieht es wieder etwas besser aus.

Der Kassenbericht der Schatzmeisterin Inge Mittelbach ergab eine zufriedenstellende Kassenlage. Zum Abschluss der Versammlung würdigte der Vorsitzende Rolf Mittelbach seine Kollegen für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit und die hohe Einsatzbereitschaft für den BRH und freute sich auf weitere drei Jahre gemeinsame Arbeit für den Verband. Ein Ehrenamt auszuüben, sei schon lange keine Selbstverständlichkeit mehr, und es werde immer schwieriger, dafür geeignete Personen zu bekommen. Er dankte auch den Mitgliedern für ihre Treue zum BRH und hoffe auf wieder steigende Mitgliederzahlen. fb