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Robert Höpfner geht in den Ruhestand

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Peter Enzmann (von links) tritt die Nachfolge von Robert Höpfner in der Grassauer Geschäftsleitung an. Bürgermeister Rudi Jantke lobte beide für ihren besonderen Einsatz. (Foto: T. Eder)

Grassau – Nach 36 Jahren, darunter 15 Jahren in leitender Position, geht Robert Höpfner in den wohlverdienten Ruhestand. Sein Nachfolger als Geschäftsleiter im Grassauer Rathaus wird Peter Enzmann. Bei der Verabschiedung hob Bürgermeister Rudi Jantke Höpfners Verdienste hervor und stellte den neuen Leiter vor.


Über 45 Dienstjahre liegen hinter Robert Höpfner. Zunächst war in der Stadt München im Schlachthof tätig, dann wechselte der Verwaltungsbeamte nach Grassau. 1981 trat Höpfner dort die Stelle als Verwaltungsinspektor an. Sein Aufgabengebiet war die Kämmerei. 2002 übernahm Höpfner die Geschäftsleitung. »Mit viel Elan, Freude und besonderer Kreativität hat Robert Höpfner die Stellen als Kämmerer und Geschäftsleiter ausgefüllt«, hob Bürgermeister Jantke hervor.

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In die Amtszeit von Höpfner fallen große Veränderungen im Ortsbild: So wurde nicht nur die Ortsmitte von Grassau, sondern auch von Rottau und Mietenkam in dieser Zeit neu gestaltet. In Erinnerung bleiben laut Jantke auch die poetischen Vorberichte zum Haushalt, die Höpfner in der Funktion als Kämmerer dem Marktgemeinderat vorlegte.

Höpfner erinnerte sich an die »heiße Phase der Zweitwohnungsflut« in Grassau, die er als Kämmerer erlebte. Diese Flut galt es einzudämmen, was ihm nicht immer nur Freunde beschert habe. Das Gehen falle ihm nicht leicht. »Mein Kopf spürt Erleichterung, mein Herz dagegen ist schwer«, sagte Höpfner.

Großes Lob richtete Nachfolger Peter Enzmann an Höpfner, den er seit 29 Jahren kenne und als hilfsbereiten und sehr fachkundigen Menschen schätzen gelernt habe.

Eine Ideallösung sei die Nachfolge durch Peter Enzmann, so Rudi Jantke. Enzmann hat in der Grassauer Gemeindeverwaltung gelernt und alle Resorts im Rathaus durchlaufen. Auf Enzmann in der Kämmerei folgt nun Tobias Gasteiger. »Für mich gäbe es keine andere Wirkungsstätte als die Gemeinde Grassau«, erklärte Enzmann. tb