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Ringbus mitfinanzieren

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Chieming. Die Mitfinanzierung der Chiemsee-Ringbuslinie 2014, der Antrag des katholischen Pfarramtes auf Übernahme des Defizits für den Pfarrkindergarten aus 2012/13 waren die Themen der jüngsten Sitzung des Gemeinderats.


Zur Mitfinanzierung der Chiemsee-Ringbuslinie für 2014 stellte Bürgermeister Benno Graf zwei Entwürfe vor. Der eine beinhaltet Betriebszeiten von 121, der andere Betriebszeiten von 135 Tagen. Der Gemeinderat sprach sich einvernehmlich für 135 Tage in der Zeit vom 24. Mai bis 5. Oktober 2014 aus. Die Kosten für die Gemeinde belaufen sich auf 7711 Euro. Bürgermeister und Räte betonten die Notwendigkeit dieses Ringbusses, der gut genutzt werde. Der Radtourismus sei ein wichtiges Standbein für die Chiemsee-Region und nehme von Jahr zu Jahr zu.

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Graf sagte, der Chiemsee-Ringbuslinie haben sich neu Traunstein und Bad Endorf angeschlossen. Elisabeth Heimbucher (Grüne) meinte, das Netz dieser Linie sollte noch weiter ausgedehnt werden, da die Chiemsee-Region ein idealer Bereich für Rad- und Wandermöglichkeiten sei.

Graf unterrichtete den Gemeinderat von der Antragstellung des katholischen Pfarramtes auf Übernahme des Defizits aus dem Rechnungsjahr 2012/13 in Höhe von 32 282 Euro. Die Mitglieder des Gemeinderats sprachen sich einstimmig für die Übernahme von zwei Dritteln des Defizits in Höhe von 21 521 Euro aus. Vor der Abstimmung gab Graf bekannt, dass vom Erzbischöflichen Ordinariat noch ein Zuschuss zwischen 10 000 bis 15 000 Euro für den Pfarrkindergarten zu erwarten sei.

Der Bürgermeister würdigte die sparsame Haushaltsführung des Pfarramtes, da das zu erwartende Defizit im Haushaltsansatz mit 52 300 Euro angesetzt war. Kritisiert wurde die geringe staatliche Bezuschussung. Gefordert wurde besonders für Kindergärten eine Reformierung der staatlichen Förderung. Graf stellte abschließend fest, dass in absehbarer Zeit eine Sanierung des Pfarrkindergartens notwendig sei. OH

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