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Richtfest für das Herz der künftigen Sportstätte

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Zimmerermeister Franz Kumpfmüller von der Firma Holzbau Obermeier sprach den Richtspruch. Weitere Bilder unter www.traunsteiner-tagblatt.de/fotos. (Foto: Wittenzellner)

Traunstein. Dank der bis in die letzten Tage anhaltenden guten Witterung, der guten Zusammenarbeit zwischen der Stadtverwaltung, den Planern und ausführenden Firmen konnte bereits nach 18 Wochen Bauzeit beim Mehrzweckgebäude im künftigen Sportzentrum Empfing das Richtfest gefeiert werden. Für die Stadt habe »eine neue sportliche Zeitrechnung« begonnen, sagte Oberbürgermeister Manfred Kösterke. Er führte weiter aus, das Mehrzweckgebäude, das – behindertengerecht ausgestattet – künftig neben einem Umkleide- und einem Sanitärbereich außerdem ein Büro, Toiletten, einen Schulungsraum und eine Vereinsgaststätte umfasst, sei »das Herz der künftigen Sportstätte«. 470 Sitzplätze und 100 Stehplätze umfasst die Tribüne auf der die Fußballfans künftig ihre Mannschaften siegen, in jedem Fall aber spielen sehen können.


Der Oberbürgermeister ging nochmals kurz auf den Hochwasserschutz ein: Man habe das Gebäude so gebaut, dass ihm auch ein sogenanntes 100-jähriges Hochwasser der rund 25 Meter entfernten Traun nichts anhaben könne. Zusätzliche Maßnahmen seien eingebaut, die einen weiteren Meter an ergänzendem Schutz bieten. Die Kosten des Gebäudes beziehungsweise des gesamten Sportzentrums würden überwiegend durch den Verkauf des Areals »Triftstadion« gedeckt. Ergänzend kommen noch Zuschüsse des Bayerischen Landessport-Verbandes und ein Darlehen der Kreissparkasse Traunstein-Trostberg hinzu. Das Gebäude liege bei Kosten von rund 2,6 Millionen Euro und sei mit einer Kostensteigerung von sieben bis acht Prozent gegenüber der Planung »ein ganz passables Ergebnis« betonte Kösterke. In der Region sei es über das Zusammenwirken von Stadt, Verein und BLSV (und damit dem Freistaat Bayern) das größte ÖPP-Projekt (Öffentlich-private Partnerschaft). Man wolle mit der Sportanlage in Empfing keine Profisportanlage errichten, sondern eine »zeitgemäße Anlage für alle« schaffen. Um nächstes Jahr im Sommer termingerecht fertig zu sein, brauche man einen weiter so guten Verlauf der Baumaßnahme. »Die zweite Halbzeit hat begonnen, hoffen wir, dass wir ohne Verlängerung am Ende siegreich sind«, sagte der Oberbürgermeister in Anspielung auf die Dauer eines Fußballspiels.

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Richard Hagenauer, Bauleiter der Stadt Traunstein für das Bauvorhaben, sprach von einer gelungenen Planung und auch einer zeitlich weitgehend optimalen Ausführung, was sich auch nicht dadurch ändere, dass der Dachstuhl erst mit einer dreiwöchigen Verzögerung aufgestellt werden konnte. Man habe ausschließlich mit leistungsfähigen, regionalen Firmen zusammengearbeitet und nur gute Erfahrungen gemacht.

Zum Abschluss der 45-minütigen Feier sprach Zimmerermeister Franz Kumpfmüller von der Firma Holzbau Obermeier aus Bad Endorf unter der »Krone des Gebäudes« den Richtspruch, der auch ein Bitt-gebet um »Frieden, Eintracht, Gottes Segen und Sicherheit auf allen Wegen« beinhaltete. awi

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