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Richard Kraft im Amt bestätigt

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Der Vorsitzende Richard Kraft vom Förderverein Alt-Traunstein wurde bei der Neuwahl im Amt bestätigt. (Foto: M. Peter)

Traunstein – Neuwahlen standen beim Förderverein Alt-Traunstein in der Zieglerwirtsstube im Heimathaus Traunstein an. Diese brachten keine Überraschung und Vorsitzender Richard Kraft wurde im Amt bestätigt. Das Hauptthema der Versammlung lag bei dem aktuellen Projekt »Salinenpark« und den verbundenen Planungen, damit dieser zur 400-Jahrfeier der historischen Soleleitung Reichenhall- Traunstein im Sommer 2019 eröffnet werden kann. Dem Verein gehören 250 Mitglieder an.


Bei den Wahlen wurden des Weiteren im Amt bestätigt: Maximilian Burghartswieser (stellvertretender Vorsitzender), Karl Heinz Zipfer (Kassenwart), Otto Huber (Schriftführer), Walter Breitling (Beirat), Dr. h. c. Dietrich Dobeneck (Beirat), Ernst Harrecker (Beirat) und neugewählt wurde Tobias Spörlein (Beirat). Kraftamtes gehören zur Vorstandschaft Oberbürgermeister Christian Kegel und Stadtbaumeister Klaus Hechfellner. Als Kassenprüfer wurden Karl Irber und Helmut Thurner berufen.

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Im Rechenschaftsbericht von Vorsitzendem Richard Kraft war zu hören, dass die Räume im 5. und 6. Stock im Jacklturm an den Schachklub Traunstein-Traunreut vermietet sind und die neue Satzung vom November vergangenen Jahres die Überprüfung beim Registergericht und beim Finanzamt erfolgreich bestanden hat. Somit sind die Voraussetzungen für die Steuerfreiheit von Spenden erfüllt. Die Renovierungsarbeiten der Kriegergedächtniskirche sind nach den Aussagen von Kraft im Zeitplan. Der Förderverein nimmt sich der Sanierung der Epitaphe, dem Grabdenkmal, an der Außenmauer der Kirche an.

Beim Projekt »Salinenpark« im Stadtteil Au in Traunstein komme man nun in die Feinplanung, sagte Schriftführer Huber, der diesen Part den Vereinsmitgliedern vorstellte. Ziel sei es, so Huber, nicht als Springbrunnensanierer aufzutreten, sondern den alten Bestand der Salinenanlage und der rund 400 Jahre alten Gebäude ins Blickfeld zu rücken. Dazu werden die alten Turnhallen abgerissen, die aktuell noch den freien Blick von der Salinenstraße her auf das Salinenensemble verhindern. Ebenso ist eine Rekonstruktion der Reiffenstuel’schen Solepumpe geplant. Bei der Rekonstruktion der Pumpe kann laut Huber auf die moderne 3D-Druckertechnik zurückgegriffen werden und somit die Bauteile der Pumpe kostengünstig hergestellt werden. Als Blickfang am Südende des Parks ist ein überdimensionaler beleuchteter Salzkristall geplant. Um die künftigen Besucher des Parks mit entsprechenden Informationen zu versorgen, wird es auch einen Medienraum mit modernster Informationstechnik und -möglichkeiten neben den Räumen mit historischen Exponaten geben. MP

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