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Rettungstreffpunkte rund um den Chiemsee

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rettungstreffpunkte Chiemsee
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Rund um den Chiemsee wurden sogenannte Rettungstreffpunkte festgelegt, die mit entsprechenden Aufklebern gekennzeichnet sind.

Der Chiemsee-Rund- und Radweg wird noch sicherer. Bei Unfällen mit Radfahrern und Personenschäden wird jetzt durch die Einführung von 49 Rettungstreffpunkten eine schnellere Erste Hilfe durch die Rettungsdienste geleistet.


Die Rettungstreffpunkte wurden vom Abwasser- und Umweltverband Chiemsee (AUV) in Zusammenarbeit mit den Chiemsee-Gemeinden festgelegt, die erforderlichen Aufkleber werden von den Mitarbeitern des AUV angebracht. Die Rettungstreffpunkte sind mit wenigen Ausnahmen so ausgesucht, dass sie ganzjährig bei jeder Witterung mit Rettungsfahrzeugen erreicht werden können.

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Die Initiative für die Einführung von Rettungstreffpunkten am Chiemsee-Uferweg ging von Breitbrunns Bürgermeister Anton Baumgartner aus. Er hatte das Thema in der AUV-Verbandsversammlung im Januar angesprochen, dass es in der jüngsten Vergangenheit allein in Breitbrunn zu drei Unfällen am Rundweg gekommen sei.

Bisher sei es in der Regel schwierig gewesen, dem Rettungsdienst den genauen Unfallort mitzuteilen. Deshalb schlug Baumgartner vor, Schilder entlang des Rund- und Radwegs anzubringen, die Rettungstreffpunkte definieren. Ähnlich den Rettungstreffpunkten beim Forstbetrieb, die bei Forstarbeiter-Unfällen im Wald helfen, den genauen Ort schnell festzustellen.

Die Verbandsversammlung fand den Vorschlag von Baumgartner sehr gut und beauftragte die Verwaltung, eine Lösung für Rettungstreffpunkte zu erarbeiten. Jede Chiemsee-Gemeinde wurde angefragt, welche Unfallbrennpunkte in ihrem Gemeindebereich am Uferweg bestehen. In Gesprächen des AUV mit dem Chiemgau-Tourismus und der Integrierten Rettungsleitstelle Traunstein wurde das Projekt »Rettungstreffpunkte« am Chiemsee-Rundweg entwickelt. Auch eine Verbindung mit der Rettungsleitstelle Rosenheim wurde hergestellt. Inzwischen sind die Rettungstreffpunkte in die Datenbanken der beiden Leitstellen integriert.

Die einzelnen Rettungstreffpunkte haben in ihren Aufklebern Identifizierungs-Nummern, anhand derer bei einem Notruf der Mitarbeiter der Rettungsleitstelle den genauen Standort des Anrufers erkennen kann. th

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