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Rentner beinahe ertrunken

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Breitbrunn – Dank der schnellen Reaktion anderer Badegäste nahm ein Badeunfall beim Strandbad in Breitbrunn ein glückliches Ende.


Nach Angaben der Polizei ging ein 76-jähriger Rentner aus Prien am Dienstagabend kurz vor 19.30 Uhr gemeinsam mit seiner Ehefrau zum Schwimmen in den Chiemsee. Während die Ehefrau in Ufernähe blieb, schwamm ihr Mann etwa 200 Meter vom Ufer entfernt im sogenannten Kailbacher Winkel. Nach etwa einer Stunde rief der Rentner plötzlich um Hilfe. Ein weiterer Badegast – ein 59-jähriger Bernauer – begab sich geistesgegenwärtig von der Liegewiese zur daneben befindlichen Wasserwachthütte, um nach einem helfenden Gegenstand Ausschau zu halten. Da die Hütte aber versperrt war, kam der Helfer nur vom Wasser aus hinein und holte dort ein Surfbrett her, das er einem weiteren Badegast übergab. Dieser paddelte damit unverzüglich zum Ertrinkenden, der laut Zeugenangaben zu diesem Zeitpunkt bereits mehrfach unterging. Dem 47-jährigen Mann aus Prien gelang es dann, den Verunglückten mit Hilfe des Surfbretts ans rettende Ufer zu bringen, wo er von den anderen Badegästen bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes betreut wurde.

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Nach notärztlicher Erstversorgung wurde der Rentner zur weiteren Beobachtung ins Priener Krankenhaus gebracht.

Nur aufgrund des schnellen und vorbildlichen Handelns der anderen Badegäste konnte vermutlich ein tödlich verlaufender Ausgang des Badeunfalls verhindert werden. Ursachen dürften eine Erschöpfung und gesundheitliche Probleme des 76-Jährigen gewesen sein, so die Polizei. fb