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Rekordversuch am Flugplatz

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In den frühen Morgenstunden wurde der Rekordversuch am Flugplatz in Unterwössen gestartet. (Foto: Flug)

Unterwössen – Es ist 4 Uhr in der Früh, als das rumpelnde Geräusch der Hallentore am Flugplatz in der Dunkelheit zu hören ist. Piloten schieben das große Tor auf, das Hallenlicht fällt auf das Vorfeld. Eigentlich ist das ein alltäglicher Vorgang, nur die Uhrzeit ist völlig ungewöhnlich. Der Hintergrund? Die Mitglieder der Deutschen Alpensegelflugschule Unterwössen, kurz DASSU, möchten einen Rekord aufstellen.


Von Sonnenaufgang um 4.30 Uhr bis Sonnenuntergang um 21.53 Uhr wollen die begeisterten Flieger so viele Starts wie möglich machen. Die Idee: 20 Starts in der Stunde und über den Tag verteilt – von Sonnenaufgang um 4.30 Uhr bis Sonnenuntergang um 21.53 Uhr – 300 Starts vom Flugplatz Unterwössen aus.

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Zunächst verläuft der Versuch sehr erfolgversprechend. 35 Frühaufsteher treffen sich in der Halle, um den Rekord zu knacken. Um 4.30 Uhr startete der erste Flieger in den noch dämmrigen Himmel. Weil alle ohne Pause fleißig zupacken, geht das im Minutentakt so weiter. Bis Mittag sind es 140 Starts. Doch dann schlägt am Donnerstag das Wetter um und der von den Meteorologen angekündigte Westwind frischt kräftig auf. Zur Sicherheit beenden die Flieger den Flugbetrieb.

Die Mitglieder der DASSU sind sich aber einig: Am längsten Tag im Jahr 2019 wird ein neuer Versuch gestartet. Ludwig Flug