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Reit im Winkl plant »Weg der Erkenntnis«

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Rund um den Grünbühel in Reit im Winkl ist der »Weg der Erkenntnis« geplant. Stationen davon sollen auch bei der Kriegerkapelle und der Kneippanlage (links) entstehen. (Foto: Hauser)

Reit im Winkl – Mit attraktiven Rastmöglichkeiten, kombiniert mit Erlebnisangeboten, soll der Kirchenweg zwischen katholischer Pfarrkirche Sankt Pankratius und evangelischer Bergkirche rund um den Grünbühel in Reit im Winkl aufgewertet werden. Dies beschloss der Gemeinderat. Mit der Erarbeitung eines diesbezüglichen Vorschlags war die Firma pronatour GmbH aus Leobendorf in Niederösterreich beauftragt worden.


Deren Geschäftsführer Werner Stark stellte die Konzeption vor. Ruhe, Erholung und Genuss sollen nach seinen Worten im Vordergrund stehen bei der Begehung vom geplanten »Weg der Erkenntnis« zu den vier Hauptstationen mit den Elementen Feuer, Wasser, Luft und Erde im Mittelpunkt. Ziel dabei sei schließlich das gesuchte »fünfte Element, der Baum der Tugend« auf einem Hügel im Zentrum des Areals. »Es handelt sich dabei um Tugenden, mit denen man den Schöpfungsgedanken leben soll«, erläuterte Werner Stark. Als voraussichtliche Kosten für das Projekt nannte er einen Betrag von 190 000 Euro.

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Pfarrer Thomas Schmeckenbecher von der evangelischen Kirche war ebenfalls in der Sitzung anwesend und sprach von einem »tollen Projekt, an dem wir bei einer Umsetzung sicher große Freude haben werden«. Er versprach sich für die Leute, die den Weg dann begehen, ein einmaliges Gemeinschaftserlebnis. Bei einer Verwirklichung werde die evangelische Kirche einen Zuschuss von 5000 Euro beisteuern.

Bürgermeister Josef Heigenhauser zeigte sich erfreut darüber und wies besonders auf die in dem Projekt eingeplanten Wasserspiele in der Nähe des bereits bestehenden Kneippbeckens hin. Bei einem positiven Beschluss des Gemeinderats werde ein Antrag zur Förderung bei der Leader Aktionsgemeinschaft Chiemgauer Alpen (LAG) gestellt, der Fördersatz betrage bei solchen Projekten in der Regel 50 Prozent. Zweiter Bürgermeister Andreas Heigenhauser empfahl, das Vorhaben auf alle Fälle noch in dieser Legislaturperiode durchzuziehen.

Der Gemeinderat beschloss einstimmig, die vorgestellte Konzeption vorbehaltlich der Zustimmung der Bayerischen Staatsforste und der Unteren Naturschutzbehörde im Landratsamt Traunstein umzusetzen.

Die Haushaltsmittel seien für das Jahr 2018 einzuplanen. Weiter wurde beschlossen, das Projekt bei der LAG einzureichen und die Realisierung von der Förderfähigkeit der Kosten abhängig zu machen. sh

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