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Reit im Winkl konnte nicht helfen

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Den Kunstschnee braucht man in Reit im Winkl heuer dringend für eigene Zwecke. Deshalb musste die Gemeinde eine entsprechende Anfrage der Olympia-Park GmbH ablehnen. (Foto: Ostermaier)

Reit im Winkl. Eine Absage erteilen musste die Gemeinde Reit im Winkl der Landeshauptstadt München, genauer der Olympia-Park GmbH; sie hatte wieder um Kunstschnee angefragt. Dies gab Bürgermeister Josef Heigenhauser in der letzten Sitzung des Gemeinderates dieses Jahres bekannt.


Vor einem Jahr hatten die Verantwortlichen des Skiweltcups in München, der jeweils am Neujahrstag am Olympiaberg ausgetragen wird, um Kunstschnee angefragt, damals konnte Reit im Winkl als einziger Ort in Süddeutschland Schnee bereitstellen. Mittels Lkw wurden 1500 Kubikmeter nach München transportiert.

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Nun hatte das Landratsamt Traunstein in einer Sondergenehmigung dem Verkauf und Transport des Kunstschnees zwar zugestimmt, wie Bürgermeister Josef Heigenhauser im Verlaufe der Sitzung vortrug, allerdings benötigt der   Ferienort den Kunstschnee dringend für eigene Zwecke. Der Weltcup in München musste mittlerweile aufgrund von Schneemangel und des ungewöhnlichen Wärmeeinbruchs abgesagt werden. ost