Regionale rote Krankenhausampel: Das gilt ab 7. November im Landkreis Traunstein

Ampel-Koalitionsgespräche
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Foto: Peter Kneffel/dpa

Die Bayerische Staatsregierung hat eine regionale Hotspotregelung beschlossen. Demnach gelten die Maßnahmen der roten Krankenhausampel in Landkreisen, die zu einem Leitstellenbereich gehören, in dem die zur Verfügung stehenden Intensivbetten bereits zu mindestens 80% ausgelastet sind und in denen zugleich eine 7-Tage-Inzidenz von 300 überschritten wird. Die Landkreise Berchtesgadener Land, Traunstein, Mühldorf und Altötting bilden einen Rettungszweckverband, also einen solchen Leitstellenbereich. Nach Stand vom 5. November gelten mindestens 27 Landkreise und kreisfreie Städte in Bayern derzeit als Hotspot, darunter auch der Landkreis Traunstein.


Nach aktuellem Stand werden die Kreisverwaltungsbehörden der betreffenden Landkreise und kreisfreien Städte morgen (6. November) durch Veröffentlichung im Amtsblatt bekannt machen, dass sie als regionaler Hotspot gelten. Die Bestimmungen der roten Krankenhausampel treten dann am Sonntag, 7. November, in Kraft.

Die entsprechende Aktualisierung der 14. Bayerischen Infektionsschutzverordnung liegt den Kreisverwaltungsbehörden aktuell noch nicht vor, sie befindet sich nach Informationen der Staatsregierung noch in der Abstimmung. Auf Grundlage der Pressemitteilung der Staatsregierung ist zu den Bestimmungen der roten Krankenhausampel bereits folgendes bekannt:

  • Einrichtungen, Veranstaltungen etc., die sonst nach 3G-Regeln zugänglich sind, sind dann nur nach 2G zugänglich, also nur für Geimpfte und Genesene, nicht für Getestete. Innerhalb dieser Bereiche bestehen die Rechtsfolgen, die für normales 2G gelten.
  • Ausgenommen werden hier die Gastronomie, Beherbungsunternehmen und körpernahe Dienstleistungen. Hier bleibt es bei 3G plus.
  • In Hochschulen, außerschulischen Bildungsangeboten einschließlich der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie Bibliotheken und Archive gilt weiterhin die Zugangsmöglichkeit auch mit Schnelltest (3G).
  • Die Zugangsregelung „3G“ (einfacher Schnelltest zweimal pro Woche genügt) gilt in Betrieben mit mehr als 10 Beschäftigten im Falle der roten Stufe außerdem für alle Beschäftigten, die während ihrer Arbeit Kontakt zu anderen Personen haben (egal ob Kunden, andere Beschäftigte oder sonstige Personen). Das gilt allerdings nicht für den Handel und den ÖPNV.

fb/red

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