weather-image
21°

Regionale Firmen starten Freundlichkeitsoffensive

Vier Jahre nach der Service-WM, die ein riesengroßer Erfolg war, startet das Traunsteiner Tagblatt jetzt eine Nachfolgeveranstaltung. Im Mittelpunkt stehen dabei die Schlagworte »Freundlichkeitsoffensive« und »Kauf regional«. Organisationspartner ist wieder die Firma Metatrain, die bereits das Konzept für die Service-WM unserer Zeitung 2010 ausgearbeitet hatte.

Mit einer Freundlichkeitsoffensive sollen Firmen in der Region Kunden fester an sich binden und so den Trend hin zu mehr regionalem Einkauf stärken.

Die Kunden an seine Firma dauerhaft binden

Anzeige

Den teilnehmenden Firmen wird auch bei dieser Veranstaltung ein umfangreicher Service geboten mit dem Ziel, dank professioneller Hilfe regionale Kunden an seine Firma zu binden und die Servicequalität im Rahmen einer Freundlichkeitsoffensive zu verbessern.

Das Servicekonzept für die Teilnehmer aus de Region sowie darüber hinaus sieht sechs Bausteine vor, von denen jeder Teilnehmer erheblichen Nutzen für sein Unternehmen erwarten darf.

Informationsabend zum Auftakt am 18. März

Bei einer Informationsveranstaltung am 18. März im Brauereiausschank Schnitzlbaumer stellen die Macher der Freundlichkeitsoffensive einem ausgewählten Kreis von Interessierten ihr Konzept vor. Die Brüder Norbert und Johann Beck von der Firma Metatrain werden unter dem Motto »Artig oder einzigartig« das Konzept der Kampagne erläutern.

In einem Gespräch mit dem Traunsteiner Tagblatt skizzierte Norbert Beck kurz die wichtigsten Ziele: »In Zeiten hoher Marktsättigung, starken Wettbewerbs, austauschbarer Produkte und Dienstleistungen gibt es eine Chance für regional ansässige Unternehmen, neue Kunden in der Region zu gewinnen und Kunden fester an sich zu binden.« In dem Vortrag werden die wichtigsten Faktoren dargestellt, mit denen regional tätige Unternehmen Einzigartigkeit erreichen und damit ihre Kunden faszinieren können.

Sonderveröffentlichung erscheint in hoher Auflage

Eröffnet wird die eigentliche Kampagne Anfang Mai. Dann wird in hoher Auflage eine vierfarbige, reich illustrierte Sonderveröffentlichung erscheinen, in der sich alle teilnehmenden Firmen in halb- oder ganzseitigen Wort- und Bildbeiträgen vorstellen können.

Zuletzt bei der Service-WM vor vier Jahren machten davon fast 70 Unternehmen aus der Region Gebrauch und präsentierten sich und ihr Serviceangebot einem breiten Publikum. Viele von ihnen waren damals überrascht, auf welch große positive Resonanz diese Darstellung bei Kunden und Geschäftsfreunden gestoßen ist.

Training für Mitarbeiter und großes Medienpaket

Neben diesem »Freundlichkeitsjournal« gibt es ein Mitarbeitertraining und ein Medienpaket. Wie bei der Service-WM können Kunden in einer Befragung abstimmen, wie sie die betreffende Firma einschätzen. Die Stimmzettel werden in Losboxen gesammelt und von den Veranstaltern ausgewertet. Man kann aber auch über das Internet abstimmen. Die Ergebnisse werden den Teilnehmern vertraulich übermittelt.

Die Kunden entscheiden über die Zertifizierung

Wer bei dieser Kundenabstimmung eine bestimmte Prozentzahl an Zustimmung bekommen hat, dessen Firma wird zertifiziert. Mit Urkunden können die Teilnehmer dann für ihre »ausgezeichnete Freundlichkeit« werben.

Natürlich wird auch mit flankierenden Anzeigen für die Service-WM geworben. Und als besonderes Schmankerl wird im Internet vorübergehend eine regionale Angebotsplattform eingerichtet. Hier bieten teilnehmende Firmen ausgewählte Produkte zu Sonderpreisen an.

Persönliche Beratung nach Reservierung im Internet

Doch anstatt sie anonym zu kaufen, kann man die Angebote nur reservieren. Anschließend besucht man das betreffende Unternehmen, wird fachkundig und freundlich beraten und gewinnt so die Sicherheit, tatsächlich das richtige Produkt zu kaufen – ein unschätzbarer Vorteil, den man beim Kauf übers Internet nie hat. So werden die neuen Informationsplattformen genutzt, um dem Ziel, Kunden zu binden, näherzukommen. Verknüpft wird das mit der Werbung für regionalen Einkauf.

Regionale Angebote im Internet reservieren

Der Vorsitzende der Traunsteiner Werbegemeinschaft, Thomas Miller, sieht diesem Experiment mit großer Spannung entgegen. Auch die Traunsteiner Einzelhandelsgeschäfte spüren nicht nur den Konkurrenzdruck von den »Billigheimern«, sondern auch durch den Einkauf im Internet. Sollte die regionale Angebotsplattform im Internet bei den Kunden auf Zustimmung stoßen, könnte hier ein Vertriebsweg aufgebaut werden, der die große weite Welt der Neuen Medien und den Wunsch nach mehr Regionalität unter einen Hut bringt.

Wer sich für eine Teilnahme am Projekt Freundlichkeitsoffensive interessiert, bekommt im Verlagshaus des Traunsteiner Tagblatts an der Marienstraße nähere Auskünfte und kann sich einen Platz für die Auftaktveranstaltung reservieren lassen. -K.O.-