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Rechtsextreme Angriffe

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Salzburg – Das Integrationszentrum der Stadt Salzburg sowie das Büro der Sozialdemokratischen Partei (SPÖ) sind erneut Ziel von rechtsextremen Angriffen geworden. Mehrere Scheiben seien an beiden Gebäuden eingeschlagen worden, teilte die Polizei mit. Den Schaden am Integrationszentrum schätzte Leiterin Julia Graffer auf rund 22 000 Euro.


In den vergangenen Monaten seien schon einmal Scheiben eingeschlagen worden, hieß es. »Ich und meine Mitarbeiter fühlen uns nicht gut, denn die Sachbeschädigungen werden immer intensiver und man fragt sich, wo da die Grenze ist«, sagte SPÖ-Landesgeschäftsführer Felix Müller. »Es macht zumindest den Anschein, als würde das aus dem rechtsradikalen Lager kommen, weil das von der Handschrift der Taten durchaus eine Kontinuität hat.«

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In Salzburg wurden in den vergangenen anderthalb Jahren mehrere Straftaten mit rechtsextremem Hintergrund verübt. Unter anderem wurden »Stolpersteine«, die an Opfer des Nationalsozialismus erinnern sollen, sowie Parteizentralen, das Euthanasie-Mahnmal und die Synagoge beschmiert. dpa