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Raumordnungsverfahren angestrebt

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Bergen. Wie geht es weiter mit dem Hochwasserschutz an der Weißachen? Bekommt Bergen wieder einen Bolzplatz? Und wäre es nicht sinnvoll, das Freibad am Abend länger aufzusperren? Bei der Bergener Bürgerversammlung waren einige Anliegen auf den Tisch gekommen. Das Traunsteiner Tagblatt fragte jetzt nochmal im Rathaus nach, wie der aktuelle Stand der Dinge ist.


»Die Grundstücksverhandlungen laufen«, erklärt Zweiter Bürgermeister Josef Gehmacher in Vertretung von Bürgermeister Bernd Gietl mit Blick auf den ins Stocken geratenen Ausbau des Hochwasserschutzes an der Weißachen. Da die Verhandlungen »an einigen Stellen festgefahren« seien, strebe das Wasserwirtschaftsamt jetzt ein Raumordnungsverfahren an. »Die Gemeinde unterstützt das«, so Gehmacher. Jetzt bliebe nichts anderes übrig, als abzuwarten. Eines betont der Zweite Bürgermeister aber: »Wir sind nach wie vor auf eine einvernehmliche Lösung aus.«

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Für den Bolzplatz an der Schule, der dem Neubau der Kinderkrippe weichen musste, gibt es noch keinen neuen Standort. Noch ist nicht klar, wo und wie schnell sich ein Ersatz finden lässt. »Die Gemeinde ist in jedem Fall bemüht, wieder einen Bolzplatz anzubieten«, versichert Gehmacher.

Das Bergener Freibad wird auch künftig um 19 Uhr schließen. Längere Öffnungszeiten am Abend ließen sich nicht verwirklichen, weil die Bademeister, was ihre Arbeitsstunden betrifft, ausgelastet seien, so Josef Gehmacher. Aus rechtlichen Gründen scheide auch die Möglichkeit aus, dass die Wasserwacht die Aufsicht im Freibad übernimmt. Der stellvertretende Rathauschef zweifelt auch daran, dass das Interesse an längeren Öffnungszeiten groß ist: »Wir hatten schon mal länger auf. Was die Eintrittszahlen betrifft, lohnte sich das nicht.«

Auch zu den Kosten für den Rathausneubau äußerte sich Gehmacher auf Nachfrage. Für die Erdwärme-Heizung seien mehr Bohrungen nötig gewesen, als angenommen: 14 statt 6. Das habe natürlich Mehrkosten mit sich gebracht; allerdings sei dadurch nicht gesagt, dass die geplanten Gesamtkosten von 2,8 Millionen Euro überschritten werden. Es habe beim Rathausneubau auch schon Arbeiten gegeben, die weniger gekostet hätten als angenommen. san