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Raum mit Handlungsbedarf

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Fünf Kommunen aus dem Landkreis Traunstein werden im Rahmen der Fortschreibung des Landesentwicklungsprogramms zukünftig als »Raum mit besonderem Handlungsbedarf« (RmbH) eingestuft: Trostberg, Traunreut, Schleching, Reit im Winkl und Ruhpolding dürfen mit mehr Unterstützung durch den Freistaat Bayern rechnen.


Konkret bedeutet die Zuordnung zum »RmbH« bessere Förderkonditionen zum Beispiel bei Breitband, Regionalmanagement und regionaler Wirtschaftsförderung. Das hat Staatsminister Markus Söder dem Traunsteiner Landtagsabgeordneten Klaus Steiner mitgeteilt.

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Entscheidend für die Einstufung ist ein sogenannter Strukturindikator, der sich an den Faktoren Demografie beziehungsweise Bevölkerungsprognose, Arbeitslosenquote, Beschäftigungsdichte, verfügbares Einkommen der privaten Haushalte und dem Wanderungssaldo junger Menschen zusammensetzt.

»Auch die Kommunen im Landkreis Traunstein unterliegen strukturellen Veränderungen, auf die reagiert werden muss«, betont Klaus Steiner im Gespräch mit dem Traunsteiner Tagblatt. »Man sagt ja immer, Oberbayern und besonders der Landkreis Traunstein, stehen sehr gut da. Doch es gibt auch hier Strukturprobleme, zum Beispiel bei Gemeinden, die nur auf den Tourismus gesetzt und kein Gewerbe haben.« Wie hoch die Unterstützung für die jeweilige Gemeinde oder Stadt ausfalle, könne pauschal nicht gesagt werden. »Erst muss es ein konkretes Projekt geben, das dann besonders gefördert werden kann.« KR