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Rathausplatz und Fridtjof-Nansen-Straße werden umgestaltet

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Der vor einigen Jahren sanierte Traunreuter Rathausplatz führt in der Bevölkerung immer wieder zu negativen Diskussionen. Deshalb sollen jetzt einige Veränderungen vorgenommen werden, die in der Sitzung des Lenkungsausschusses am Dienstag diskutiert werden. (Foto: Rasch)

Traunreut – Die Lenkungsgruppe Traunreut beschäftigt sich am kommenden Dienstag um 16 Uhr in einer öffentlichen Sitzung im Sitzungssaal des Traunreuter Rathauses mit dem Umbau eines Teils des Rathausplatzes und der Umgestaltung der Fridtjof-Nansen-Straße. Für den Rathausplatz sollen Eckpunkte für die Planung festgelegt werden und für die Nansen-Straße soll über das weitere Vorgehen beraten werden.


Um eine Umgestaltung des Rathausplatzes vorzunehmen, müssen die Maßnahmen gegenüber der Regierung von Oberbayern auch begründet werden. Der Grund: Der Stadtplatz wurde vor einigen Jahren im Rahmen der Städtebauförderung mit Fördergeldern komplett umgestaltet. Nach Aussagen der Regierung von Oberbayern wären die jetzt geplanten Veränderungen aber nicht förderschädlich. Aus Sicht der Regierung müssen zunächst Ziele formuliert werden, die mit den Veränderungen erreicht werden wollen. Erst dann könnten konkrete Veränderungsmaßnahmen überlegt werden. Die Lenkungsgruppe ist als Bindeglied zwischen dem Stadtrat und der Bevölkerung jetzt angehalten, über die Maßnahmen-Vorschläge der Verwaltung zu beraten und dem Stadtrat zu empfehlen.

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Vorgeschlagen wird, die wassergebundene Decke des Platzes im südlichen Bereich eventuell zu pflastern. Ebenfalls südlich des Platzes sollen im Rahmen des Projekts »Eichenpflanzung zu Ehren von Joseph Beuys« zusätzliche Bäume gepflanzt werden. Um eine größere Flexibilität des Platzes zu erreichen, wird auch vorgeschlagen, die jetzt festmontierten Ruhebänke herausnehmbar zu machen. Außerdem sollen zusätzliche Fahrradständer aufgestellt werden, eine E-Bike-Ladestation installiert und Flächen für motorisierte Zweiräder berücksichtigt werden. Auf eine Abänderung der Konstruktion der Funktionsschirme soll nach Auffassung der Stadtverwaltung aus statischen, technischen und Kostengründen verzichtet werden.

Im Zuge der Umgestaltung der Fridtjof-Nansen-Straße , die ebenfalls im Rahmen der Städtebauförderung durchgeführt wird, liegt ein Antrag vor, eine städtische Fläche als Sitzplätze im Freien für ein geplantes Café umzugestalten. Nach Auffassung der Stadtplanerin Professor Anne Beer, die den Gestaltungsplan des Gesamtausbaus vorstellen wird, müssten durch das geplante Café entlang der Straßenkante mindestens drei bis vier Stellplätze entnommen werden, um einen ausreichend funktionalen und einladenden Cafébereich zu schaffen. ga