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Rathausneubau und Klärwerkerweiterung im Zeitplan

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Bergen. Bei der letzten Gemeinderatssitzung in diesem Jahr blickte Bergens Bürgermeister Bernd Gietl auf das fast abgelaufene Jahr zurück und informierte auch, was vom neuen Jahr zu erwarten ist.


Die Gemeinde hätte 2012 viele Aufgaben in Angriff genommen, sagte der Rathauschef. Einige sind bereits erledigt, andere werden die Gemeinde noch 2013 und 2014 beschäftigen.

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Der Rathausneubau liegt laut Gietl im Zeitplan, und auch die Budgetplanung sei »im grünen Bereich«; mit einer Fertigstellung rechnet das Gemeindeoberhaupt im Herbst 2013. Ebenfalls im Zeitplan, so Gietl, liegt die Sanierung und Erweiterung des Klärwerks; sie soll 2014 abgeschlossen sein. Bei der Kinderkrippe sei die Bauleitplanung begonnen, sie soll 2013 bezugsfertig sein.

Der Bürgermeister erinnerte an die Gründung des Tourismusverbandes Bergen/Siegsdorf«. Zur Entwicklung im Tourismus sagte der Rathauschef: »Es geht wieder aufwärts.« Gietl stellte heraus, dass die Nachfrage nach »Urlaub auf dem Bauernhof« wächst.

Er erwähnte das vom Wasserwirtschaftsamt bereits eingeleitete Planfeststellungsverfahren zum Hochwasserschutz der Weißache, ging auf den kommenden neuen Lebensmittelmarkt ein und gab die Fertigstellung der Bauleitplanung dazu bekannt. Mit dem Bezug des Marktes rechnet Gietl im Jahr 2013.

»Unsere Seilbahn mit den Stationen sieht wieder wie neu aus«, sagte das Gemeindeoberhaupt, sprach über die vollzogene Sanierung der Gebäude an der Tal-, Mittel- und Bergstation und kündigte für 2013 weitere Investitionen an, die vor allem den Antrieb und die Steuerung der Seilbahn betreffen.

Als einen Schwerpunkt der Gemeindearbeit bezeichnete er die Maßnahmen für Umwelt und Energie. So werde das neue Rathaus eine vorbildliche Energieversorgung aus Erdwärme und Photovoltaik haben. Ideell und finanziell sei die Gemeinde an den Machbarkeitsstudien »Wasserkraft Weißache« und »Wasserkraft Tiroler Ache« wie auch an den Gutachten »Wärmebedarf der Gemeinde« in Zusammenarbeit mit dem Ökomodell Achental und »Strombedarf der Gemeinden« über den Landkreis Traunstein beteiligt.

In diesem Zusammenhang stellte Gietl auch die Turnhalle mit Schule und gemeindlichen Kindergarten heraus, die durch eine Pelletheizung mit Wärme versorgt werden. »Im Vergleich mit Heizöl beträgt die Einsparung pro Jahr 40 000 Euro«, bemerkte er.

Weiter gab der Bürgermeister bekannt, dass die Bergner Jugend und der Skiclub im nächsten Jahr im alten Feuerwehrhaus je einen Raum erhalten werden. Ein weiterer Tagesordnungspunkt war der Antrag der Pfarrei Bergen auf Übernahme des Defizits des katholischen Kindergartens St. Josef für das Jahr 2012. Die Summe beträgt 19 786 Euro. Der Gemeinderat erteilte das Einvernehmen dazu. OH